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CBD Öl Dosierung – Erfahrungen und das CBD Öl angewendet werden kann

CBD Öl findet immer mehr Anklang und Anwendung in alternativen Heilungs- oder Behandlungsformen. Natürlich Alternativen zu traditionellen Pharmakologischen Schmerzmittel und Medikamenten werden immer beliebter, und auch sozial akzeptiert in der Gesellschaft. Aus eigener Erfahrung durch betreiben des Webshops CBDBro.ch haben wir festgestellt, dass viele Menschen auf der Suche nach kostengünstigen (im vergleich zu teils extrem Teuren Medikamenten) Alternativen, ohne schwere Nebenwirkungen.

cbd öl dosierung
CBD Öl Dosierung

CBD Öl ist ein ideales natürliches Mittel – welches oft Symptome lindern kann durch die vielen positiven Eigenschaften. Da jeder Mensch und Körper anders auf die Inhaltsstoffe reagiert, ist die Frage nach der richtigen Dosierung elementar. Hier müssen wir leider aufgrund der Gesetzlichen Grundlage uns klar von irgendwelchen Empfehlungen distanzieren. Wir dürfen keine Heilmittelversprechen abgeben, sowie auch keine Angaben zur Anwendung oder Dosierung geben.

Wir möchten jedoch in diesem Artikel auf Empfehlungen und Erfahrungswerten von anderen Menschen aufmerksam machen, und möglichst viele Informationen hiermit zusammentragen. Dann kann sich jeder selber ein Bild davon machen und herausfinden, was die optimale Anwendungsform und Dosierung darstellt.

CBD Öl Dosierung und Anwendung

In diesem Artikel möchten wir anhand von Erfahrungsberichten und Zitaten von Studien ein Bild vermitteln, damit jeder Benutzer oder Konsument selber eruiren kann was die optimale Dosis ist für Sie/Ihn. Ein Punkt welcher immer wieder für Verwirrung sorgt ist die verschiedene Angabe von mililitern, miligramm oder tropfen.

Um hier Abhilfe zu schaffen, sämtliche auf CBDBro.ch CBD Öl Flaschen sind in 10ml Einheiten gemessen. Das Etikett enthält neben der Prozentualen Angabe auch die miligramm Menge von CBD welche auf 10ml enthalten sind.

Dosierung in ml: 1 ml (= ca. 1 g = 36 Tropfen) ≈ 25 mg CBD

Sollte man sich für eine direkte Einnahme von CBD entscheiden, erfolgt dies am besten mit fetthaltiger Nahrung (z.Bsp. in Speiseöl, Joghurt, Milch oder auf einem Butterkeks). CBD ist Fettlöslich (Lipophil) und wird besonders gut von Fett-Trägern wie vorgenannten Speisen aufgenommen und im menschlichen Organismus aufgenommen. Aus Gründen der Gesetzgebung müssen wir jedoch stritk davon abraten (siehe unseren allgemeinen Hinweis in der *Fussnote).

Man kann CBD jedoch auch lokal über die Haut (Epidermis) auftragen und absorbieren, als CBD Blüten rauchen oder via E-Liquids zum Verdampfen konsumiert werden. Verwenden Sie jedoch nicht diese Öle mit Verdampfern, dafür müssen entweder fertige E-Liquids genommen werden order wasserlöslisches CBD mit der Trägerflüssigkeit gemischt werden (PG/VG/Osmosewasser-Mix).

CBD Öl Beschriftung – was bedeutet die Prozentuale Angabe sowie mg?

Hier sehen Sie auf dem Etikett als Beispiel 12% CBD auf 10ml Flascheninhalt. Umgerechnet sind das auf den ganzen Inhalt 1200mg (miligramm) CBD Wirkstoff.

Rechnungsbeispiel um die Menge CBD pro Tropfen (der Pipette) zu eruieren:

  • 1200mg CBD pro Flasche
  • 1ml = 1 mg = ca 36 Tropfen

1 Flasche enthält ca 360 Tropfen und total 1200mg CBD. Somit rechnet man 1200mg ./. 360 Tropfen und erhält ca 3,33mg CBD pro Tropfen.

Weiter unten im Artikel stehen aus referenzierten Quellen das Dosen ab 10mg für einen Erwachsenen Menschen bereits Wirkungen ergeben können. Um das zu erreichen müsste man pro Tag 3-4 Tropfen von einem 12% CBD Öl konsumieren.

CBD Öl Dosierung empfohlen durch Ärzte und Mediziner

Natürlich geht es dann weiter, je nach Körper und persönlicher Toleranz gegenüber Wirkstoffen muss mehr oder weniger genommen werden. Auch das Ziel der Konsumation ist elementar in der Frage nach der optimalen Dosierung. Soll CBD Öl lediglich zur Entspannung und Schlafunterstützung genommen werden, wird wohl eine gerinere Dosierung reichen. Wenn es stärkere Schmerzen oder gar chronische Anliegen sind, welche hoffentlich gelindert werden sollen – muss wohl etwas höher dosiert werden.

CBD ist bereits ab Dosen von 10 bis 40 mg wirksam. Je nach Behandlungsziel kann es auch hochdosiert eingesetzt werden (bis 800 mg für Erwachsene). Für Kinder werden Dosierungen zwischen 2 und 10 mg pro kg Körpergewicht genannt.

https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/cbd-cannabidiol

Obiges Zitat stammt von einem Arzt – welcher unter der Quellenangabe eine hervorragende Webseite über Natürliche Wirkstoffe in komplementärer Funktion zu der klassischen Schulmedizin erläutert. Wir können einen Besuch der Webseite wärmstens empfehlen.

Zitat einer Studie zu CBD Öl als Behandlung bei behandlungsresistenter Epilepsie

Die Dosierung ist individuell für jeden menschlichen Körper. Der therapeutische Bereich ist enorm gross, in Studien wurden bei Erwachsenen Dosen zwischen 10 mg und 1000 mg CBD pro Tag eingesetzt. Bei Kindern mit Epilepsie wurden in Studien 2–5 mg (bis max. 25 oder 50 mg) CBD/kg Körpergewicht (verteilt auf mehrere Gaben) eingesetzt*.

Devinsky O. et al. Lancet Neurol. 2016 Mar;15(3):270-8; Hess E. J. et al. Epilepsia 2016 Oct;57(10):1617-24

Obiges Zitat zeigt dass wenn gröbere Krankheitsbilder oder Symptome in Wissenschaftlichen Studien erforscht werden, kommen hohe dosen von CBD Öl zum Einsatz. 1000mg für einen Erwachsenen sind schon erhebliche Mengen. Dies zeigt wiederum dass keine latente Gefahr einer Überdosierung besteht, wenn man im Rahmen einer „selbstmedikation“ tägliche Mengen von 10-40mg konsumiert.

Es ist sowieso dringend geraten, eine regelmäßige Konsumation mit Ihrem Hausarzt oder Allgemeinmediziner abzusprechen. Vor Allem zur Vermeidung von Synergie- oder Wechselwirkung-Effekten mit anderen Medikamenten.

CBD wird über die Leber abgebaut, und hemmt dort die Aktivität von zwei Enzymen. Diese sind dort für den Abbau der Medikamenten verantwortlich. Durch einnahme von CBD Öl wird dann der Abbau verlangsamt, womit die regulären Medikamente dann stärker wirken könnten. Hiervon betroffen sind vorallem Säurehemmer Pantoprazol und Ondansetron, sowie Antiepileptika Clobazam (Frisium) und Risperidon (Risperdal). Hier ist Aufmerksamkeit geboten und eine Konsumation von grösseren Mengen CBD gleichzeitig wie diese Medikamente nicht angeragen.

CBD Öl Nebenwirkungen

CBD hat sich als ausgesprochen sicher erwiesen. Jedoch sollte CBD oder CBD Öl nicht während einer Schwangerschaft konsumiert werden, da es Studien dazu gibt dass CBD im Verdacht steht die Schutzfunktion der Plazenta zu beinträchtigen – und Ihre Eigenschaften verändern kann.

CBD Öl richtig aufbewahren

CBD Öl wird idealerweise bei Zimmertemperatur aufbewahrt. Verfall ist auf der Hersteller Etikette angegeben und sollte eingehalten werden (auch wenn das Öl nicht abgelaufen oder ranzig ist, die Wirkung wird mit der Zeit nachlassen). Was auch wichtig ist, die Flaschen sollten gebräunt sein damit Sie UV Strahlen abschirmen. Es ist daher ideal wenn das Öl in einem Schrank oder geschlossenen Umgebung aufbewahrt wird. Zudem sollte es stets ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden!

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CBD Studie zu Angstzuständen von Studenten der Universität Leipzig

Vorstellung der CBD Studie 2019

Lehrstuhl- & universitätsübergreifende Studie zur Wirkung von CBD bei Patienten mit Angststörung.

Artikel von Jona Decker.

Ich bin Student der Betriebswirtschaftslehre mit der Spezialisierung “Empirische Wirtschaftsforschung”. Gemeinsam mit meinen Kommilitonen Frau Sabine Wrawlinski (Soziologie), Herrn Jens Erlewind (BWL), Frau Nabu Estrain (Biochemie) sowie Herrn Johannes Kleinbau (Psychologie) haben wir uns für die Durchführung einer unabhängigen, klinischen Studie im Bereich CBD in Kombination mit dem Thema Angststörung entschieden, deren Ergebnisse wir im Anschluss empirisch auswerten möchten.

Im Zuge einer Lehrstuhl- & universitätsübergreifenden Studienarbeit der Masterstudiengänge:

  • Wirtschaftswissenschaften,
  • Biochemie,
  • Soziologie sowie
  • Psychologie

führen wir im Zuge einer Lehrstuhlübergreifenden Semesterarbeit eine klinische Studie im Themenbereich CBD durch. Wir haben den Output auf dieser Seite bewusst “kurz” gehalten.

Abstrakt

Kontext

Im Zuge unserer Ausarbeitung soll nachgewiesen werden, welche Auswirkung die regelmäßige Einnahme von Cannabidoilen (CBD) auf Patienten mit Angststörung hat. Die soziale Phobie gilt unter den Angststörungen als verbreitetste Phobie. Menschen, die unter einer sozialen Phobie leiden, fürchten es,

“…von anderen Menschen als merkwürdig, peinlich oder gar lächerlich empfunden zu werden.”

Allein in Deutschland leiden 7% der Bevölkerung unter einer sozialen Phobie – die Dunkelziffer wird auf bis zu 12% geschätzt. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen zwei verschiedene Behandlungsansätze bei diagnostizierter Sozialphobie:

  1. Verhaltenstherapie in Form einer Psychotherapie
  2. medikamentöse Therapie (meist mittels Antidepressiva).

Cannabidiol (CBD) gehört zu den elementaren Verbindungen der Cannabis-Sativa-Pflanze, welcher in vielen, unabhängigen Studien [1] [2] [3] eine positive Wirkung auf Patienten mit Angststörung nachgewiesen werden konnte. 

Die Nachfrage nach CBD sowie CBD-haltigen Produkten (zum Beispiel Öle) sind momentan auf einem absoluten Hoch. In 05/2019 haben allein in Deutschland insgesamt 47.000 Personen  über die Suchmaschine google.de nach “CBD” gesucht. Nach “CBD Öl” suchten insgesamt ca. 55.000 Personen. In der folgenden Grafik kann das Wachstum der Suchanfragen innerhalb des Zeitverlaufs seit 2014 entnommen werden. Das Interesse, gemessen am Suchvolumen, hat sich seit 2014 um knapp 5.000% gesteigert.

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Eine Vielzahl wissenschaftlicher Ausarbeitungen beschäftigten sich seither mit dem Thema CBD. Insbesondere im Bereich der klinischen Angststörungen sind verstärkte Bemühungen der Wissenschaft erkennbar, eine positive Wirkung von CBD auf die Symptome dieser Störungen nachzuweisen. Einer Vielzahl an Studien gelang dieser Nachweis bereits. 

Zielsetzung

Im Zuge dieser Studie soll festgestellt werden, ob die regelmäßige Einnahme von Cannabidoil (CBD) bei Patienten mit einer klinisch bestätigten Angststörung (Soziale Phobie) zu einer Verbesserung der Symptome dieser Phobie führt. Typische Symptome sozialer Phobien sind:

  • Erröten,
  • Zittern,
  • Angst zu erbrechen sowie
  • starker Harn-oder Stuhldrang

Studiendesign

Randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit 40 Probanden.

Bewertungsparameter

Angstwerte der Probanden zu Studienbeginn und im Anschluss an die 30-tägige Behandlung mit CBD Öl.

Ergebnisse

Die anfängliche Stichprobe bestand aus 40 Probanden. Während der Studie mussten 3 Probanden aus privaten Gründen die Studie verlassen. Hiervon entfielen 2 Probanden auf die Placebo-Gruppe und ein Proband auf die CBD-Gruppe.

Die endgültige Stichprobe bestand 37 Erwachsenen (n = 37) mit Angststörungen. Die Placebo-Gruppe umfasste final 18 Probanden (n = 18), die CBD-Gruppe umfasste final 19 Probanden (n = 19). Die Angstwerte verbesserten sich durch die Einnahme von CBD bei der CBD-Gruppe bei 17 von 19 Probanden. Bei einem Probanden blieben die Angstwerte unverändert, bei einem weiteren Probanden verschlechterten sich die Angstwerte innerhalb des Studienzeitraumes.

Vor Studienbeginn lagen die durchschnittlichen Angstwerte der skizzierten Szenarien bei 4,1 (1 = kein Unwohlsein, 5 = sehr großes Unwohlsein). Die Angstwerte nach dem Studienzeitraum lagen im Schnitt bei n = 19 Probanden bei 3,2. Die Angstwerte der n = 17 Probanden, bei denen sich die Angstwerte verbesserten lagen im Schnitt bei 2,8. Das entspricht einer Verringerung der wahrgenommenen Angstsymptomatik um 31,71%. 

Schlussfolgerung

Die regelmäßige Einnahme von CBD führt bei Patienten mit Angststörungen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik.

Einführung

Die historische Entwicklung, wissenschaftliche Einordnung und medizinische Verwendung von CBD.

Die Cannabispflanze wurde bereits in der Antike wegen ihrer medizinischen Wirkung angebaut und kultiviert. Cannabis Sativa und Cannabis Indica sind die beiden Hauptarten.[5] Cannabis enthält mehr als 80 verschiedene Chemikalien, die als Cannabinoide bekannt sind. Das am häufigsten vorkommende Cannabinoid ist Tetrahydrocannabinol (THC). Es ist bekannt für seine psychoaktiven Eigenschaften, während Cannabidiol (CBD), das zweithäufigste Cannabinoid nicht psychoaktiv ist. Hanf wird hauptsächlich wegen der Hanffasern und zur Gewinnung von Öl angebaut. [6]

Die angstlösende Wirkung von CBD wird seitens der Wissenschaft auf den Einfluss der Cannabidiole auf den regionalen zerebralen Blutfluß (rCBF) zurückgeführt. In mehreren Tier- und Humanstudien konnte mit Hilfe von sogenannten “Simulated public speaking tests” (SPST) nachgewiesen werden, dass sich der rCBF bei einem externen Stimulation, wie beispielsweise einem SPST bei Patienten mit Angststörung bilateral im primären und sekundären visuellen Kortex erhöhte. Gemäß einer Studie von Crippa, Zuardi, Garrido und Wichert-Ana [7].

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Studienlage

Die aktuelle Lage der Wissenschaft

Die regelmäßige Einnahme von CBD führt bei Patienten mit Angststörungen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik.

Studie 1: Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders

Esther M. Blessing, Maria M. Steenkamp, Jorge Manzanare and Charles R. Marmar

Cannabidiol (CBD), ein Bestandteil von Cannabis sativa, ist ein pharmakologisches Breitbandarzneimittel, das in den letzten Jahren ein zunehmendes Interesse bei der Behandlung einer Reihe von neuropsychiatrischen Erkrankungen gefunden hat. Mit der vorliegenden Übersicht soll das Potenzial von CBD zur Behandlung von Angststörungen ermittelt werden, indem Evidenz aus präklinischen, humanen experimentellen, klinischen und epidemiologischen Studien bewertet wird. Wir fanden heraus, dass die vorliegenden präklinischen Daten CBD als Behandlung für generalisierte Angststörungen, Panikstörungen, soziale Angststörungen, Zwangsstörungen und posttraumatische Belastungsstörungen bei akuter Verabreichung nachdrücklich unterstützen. In wenigen Studien wurde jedoch die chronische CBD-Dosierung untersucht. In ähnlicher Weise belegen Studien am Menschen, dass CBD eine anxiolytische Rolle spielt, beschränken sich derzeit jedoch auf die akute Dosierung, auch wenn nur wenige Studien in klinischen Populationen durchgeführt wurden. Insgesamt deuten die aktuellen Erkenntnisse darauf hin, dass CBD ein erhebliches Potenzial für die Behandlung von multiplen Angststörungen hat und weitere Studien zu chronischen und therapeutischen Wirkungen in relevanten klinischen Populationen erforderlich sind. [8]

Studie 2: Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series

Scott Shannon, Nicole Lewis, Heather Lee, and Shannon Hughes

Cannabidiol (CBD) ist eine von vielen Cannabinoidverbindungen, die in Cannabis vorkommen. Es scheint weder das Bewusstsein zu verändern noch ein “Hoch” auszulösen. Ein Anstieg der wissenschaftlichen Veröffentlichungen in jüngster Zeit hat präklinische und klinische Beweise für den Wert von CBD bei einigen neuropsychiatrischen Erkrankungen, einschließlich Epilepsie, Angstzuständen und Schizophrenie, gefunden. Es gibt Hinweise auf eine beruhigende Wirkung von CBD im Zentralnervensystem. Das Interesse an CBD zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen ist explodiert, doch in der psychiatrischen Literatur existieren nur wenige klinische Studien zu CBD. [9]Cannabidiol (CBD) ist eine von vielen Cannabinoidverbindungen, die in Cannabis vorkommen. Es scheint weder das Bewusstsein zu verändern noch ein “Hoch” auszulösen. Ein Anstieg der wissenschaftlichen Veröffentlichungen in jüngster Zeit hat präklinische und klinische Beweise für den Wert von CBD bei einigen neuropsychiatrischen Erkrankungen, einschließlich Epilepsie, Angstzuständen und Schizophrenie, gefunden. Es gibt Hinweise auf eine beruhigende Wirkung von CBD im Zentralnervensystem. Das Interesse an CBD zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen ist explodiert, doch in der psychiatrischen Literatur existieren nur wenige klinische Studien zu CBD. [9]

Studie 3:Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients

Mateus M Bergamaschi, Regina Helena Costa Queiroz, Marcos Hortes Nisihara Chagas, Danielle Chaves Gomes de Oliveira, Bruno Spinosa De Martinis, Flávio Kapczinski, João Quevedo Rafael Roesler, Nadja Schröder, Antonio E Nardi, Rocio Martín-Santos, Jaime Eduardo Cecílio Hallak, Antonio Waldo Zuardi and José Alexandre S Crippa

Die generalisierte soziale Angststörung (SAD) ist eine der häufigsten Angstzustände mit Beeinträchtigung des sozialen Lebens. Cannabidiol (CBD), eine wichtige nicht-psychotomimetische Verbindung der Cannabis-Sativa-Pflanze, hat sowohl beim Menschen als auch beim Tier anxiolytische Wirkungen gezeigt. Ziel dieser vorläufigen Studie war es, die Auswirkungen eines SPST-Tests (Simulation Public Speaking Test) auf gesunde Kontrollpatienten und therapienaive SAD-Patienten zu vergleichen, die eine Einzeldosis CBD oder Placebo erhielten. Insgesamt 24 nie behandelte Patienten mit SAD erhielten eineinhalb Stunden vor dem Test entweder CBD (600 mg; n = 12) oder Placebo (Placebo; n = 12) in einem doppelblinden randomisierten Design. Die gleiche Anzahl von HC (n = 12) führte die SPST durch, ohne Medikamente zu erhalten. Jeder Freiwillige nahm an nur einer experimentellen Sitzung in einem Doppelblindverfahren teil. Subjektive Bewertungen auf der Visual Analogue Mood Scale (VAMS) und der Negative Self-Statement Scale (SSPS-N) sowie physiologische Messungen (Blutdruck, Herzfrequenz und Hautleitwert) wurden zu sechs verschiedenen Zeitpunkten während des SPST gemessen. Die Ergebnisse wurden einer Varianzanalyse mit wiederholten Messungen unterzogen. Die Vorbehandlung mit CBD verringerte die Angst, die kognitive Beeinträchtigung und das Unbehagen bei der Sprachleistung signifikant und verringerte die Aufmerksamkeit bei der vorweggenommenen Sprache signifikant. Die Placebogruppe wies im Vergleich zur mit dem VAMS bewerteten Kontrollgruppe eine höhere Angst, kognitive Beeinträchtigung, Unbehagen und Alarmstufe auf. Die SSPS-N-Scores zeigten signifikante Erhöhungen während der Prüfung der Placebogruppe, die in der CBD-Gruppe nahezu aufgehoben war. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen CBD und HC bei den SSPS-N-Scores oder bei den kognitiven Beeinträchtigungen, Beschwerden und Warnfaktoren von VAMS beobachtet. Der durch SPST verursachte Anstieg der Angst bei Patienten mit SAD wurde durch die Verwendung von CBD verringert, was zu einer ähnlichen Reaktion wie beim HC führte. [10]

Weitere Studien mit CBD zur Minderung der Symptomatik bei Angststörungen

StudieProbandenDosisEffekt
Crippa et al. [11]SAD400 mgAngstlösend
Bergamaschi et al [12]SAD600 mgAngstlösend

Durchführung

SAD = social anxiety disorder

Vorbereitung

In Vorbereitung der Studie haben wir eine online-Umfrage unter 1.000 Webmastern durchgeführt. Wir haben eine Antwortrate von 13,7% erhalten. Die Umfrage findet man unter https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfL7E8xIa3WC_4e43T2GehijgWErGQc1El_5f-yP2Ie4cML-Q/viewform?fbzx=-8693417163433162618

Die Antworten der Studie findet man unter https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfL7E8xIa3WC_4e43T2GehijgWErGQc1El_5f-yP2Ie4cML-Q/viewanalytics.

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Methodik

Im Zuge unserer Studie soll eruiert werden, inwieweit CBD einen positiven Einfluss auf die Symptome sozialer Phobien hat. Hierzu haben wir mit Hilfe sozialer Medien 40 Probanden gefunden, die nachweislich an einer sozialen Angststörung leiden. Alle Probanden haben vorab einen intensiven, medizinischen CheckUp bei ihrem Hausarzt durchlaufen.

Weiterhin wurden alle 40 Probanden zu Beginn der klinischen Studie intensiv über Diese aufgeklärt. Die Durchführungsmethodik in Form einer randomisierten placebokontrollierten, Doppelblindstudie wurde hierbei nicht vermittelt. Alle 40 Probanden gingen davon aus, innerhalb der Studie CBD in Form eines 15% CBD Öls zu konsumieren.

Mit Berücksichtigung zu vermeidender, signifikanter Unterschiede beider Kontrollgruppen wurden 2 Gruppen, bestehend aus jeweils 20 Probanden gebildet. Gruppe 1 erhielt während der 30 Tage jeweils 10 Tropfen CBD Öl mit 15% CBD Gehalt (50mg CBD/Tag).

Gruppe 2 erhielt während des Zeitraums 10 Tropfen Rapsöl pro Tag.

Die Öle wurden den Probanden zur Verfügung gestellt. Die Anwendung findet im gewohnten Umfeld statt. Beide Gruppen erhielten einen Flacon ink. Pipette (Dropper). Die Anwendung erfolgte 5x täglich zu jeweils 2 Tropfen. Die Probanden erhielten die Anweisung, die Tropfen direkt unter die Zunge zu geben und für weitere 15min auf weitere Lebensmittel oder Getränke zu verzichten.

Zu Beginn der Studie hat jeder Proband einen Fragebogen ausgefüllt, der uns einen Einblick über das Ausmaß und die Umstände sowie die Ausprägung der sozialen Phobie geben sollte. Den Fragebogen können Sie nach Fertigstellung der Studie unter oben genannter URL einsehen). Innerhalb des Fragebogens sollten die Probanden sowohl persönliche Angaben machen sowie eine subjektive Einschätzung der Ausprägung ihrer Sozialphobie. Hierbei wurden 12 fiktive Szenarien konstruiert, in die sich die Probanden hineinversetzten sollten.

Im Anschluss an den Studienzeitraum erhielten alle Probanden einen Kontrollfragebogen, der lediglich die Ausprägung der sozialen Phobie anhand der 12 fiktiven Szenarien abfragen sollte. 

Ergebnisse

Die Ergebnisse unserer Studie haben eindeutig gezeigt, dass die regelmäßige Einnahme bei ansonsten gesunden Personen mit nachgewiesener Angststörung mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Verbesserung der Symptomatiken führt. Hierzu zählen:

  • Erröten,
  • Zittern,
  • Angst zu erbrechen sowie
  • starker Harn-oder Stuhldrang

Das Durchschnittsalter unserer Patienten betrug 32,6 Jahre (23 – 61 Jahre). 65% der Probanden der CBD-Gruppe waren weiblich, 35% männlich.  Im Zuge unserer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindtsudie haben die 19 verbleibenden Probanden durch die Einnahme von 50mg CBD/Tag ihre Angstwerte um ca. 32% verringern können. Im Vergleich dazu, führte die Einnahme des Rapsöls innerhalb der Placebo-Gruppe zu keiner signifikanten Verbesserung der Symptomatik. 

Diskussion

Allgemein

Die Behandlung mit CBD wurde von beiden Gruppen gut angenommen. Vorab erhielten wir drei Absagen, die auf Grund ethischer und/oder moralischer Ansichten erklärt wurden. Alle an der Studie teilhabenden Probanden unterzogen sich einem routinemäßigen Check Up bei ihrem Hausarzt und bescheinigten uns zum Zeitpunkt der Studie an keiner Krankheit, ausgenommen der Angststörung, zu leiden. Im Verlauf der Studie traten keine gravierenden Nebenwirkungen auf. Eine Probandin litt zu Beginn der Einnahme von CBD kurzweilig an erhöhter Müdigkeit, was sich jedoch nach kurzer Zeit komplett legte.

Die in dieser Studie verwendeten Dosen (50mg CBD/Tag) waren aus zwei Gründen viel niedriger als die in einigen der klinischen Literatur angegebenen 300 – 600mg/Tag. Zum einen zeigten einige Studien, dass eine geringere Dosis deutlich bessere Resultate erzielt und zum anderen würden die derzeitigen Einzelhandelskosten für CBD die Verwendung von 600 mg/Tag unerschwinglich machen.

Limitierung der Studie

Die Resultate dieser Studie sind insofern limitiert, da es sich hierbei um eine naturalistische, also offene Behandlung handelte. Die Einnahme und Anwendung des CBD Öls sowie die Einhaltung der gesetzten Rahmenbedingungen konnten nicht kontrolliert werden. Ein erhöhter Placebo-Effekt ist auszuschließen, da die Ergebnisse der Kontrollgruppe dem eindeutig widersprechen.  Weiterhin ist die Anzahl der Probanden innerhalb der CBD-Gruppe mit n = 19 zwar ansehnlich, jedoch keinesfalls in der Lage, eine allgemeingültige Aussage zur Heilwirkung von CBD zu treffen. 

Legalität & öffentliche Wahrnehmung

CBD hat aktuell in der Gesellschaft noch immer den Status einer Droge. Dies führt dazu, dass sowohl der Bezug als auch der Konsum sowie die Kommunikation deutlich limitiert sowie mit einem Stigma belegt sind. Zwar ist sowohl der Kauf als auch der Konsum CBD-haltiger Produkte legal, dennoch besteht bei vielen potenziellen Konsumenten & Anwendern noch immer ein gewisser Zweifel.

Quellenverweise

Studie Publiziert hier: https://www.cbd-anxiety-study.com/

[1] Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. 2019;23:18–041. doi:10.7812/TPP/18-041[2] Bergamaschi MM, Queiroz RH, Chagas MH, et al. Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients. Neuropsychopharmacology. 2011;36(6):1219–1226. doi:10.1038/npp.2011.6[3] Blessing EM, Steenkamp MM, Manzanares J, Marmar CR. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders. Neurotherapeutics. 2015;12(4):825–836. doi:10.1007/s13311-015-0387-1[4] Onlinesuche nach CBD + Anxiety auf www.ncbi.nlm.nih.gov: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=cbd+anxiety (Stand: 01.06.2019)

[5] Baron EP. Comprehensive review of medicinal marijuana, cannabinoids, and therapeutic implications in medicine and headache: What a long strange trip it’s been … Headache. 2015 Jun;55(6):885–916. doi: 10.1111/head.12570.[6] Schluttenhofer C, Yuan L. Challenges towards revitalizing hemp: A multifaceted crop. Trends Plant Sci. 2017 Nov;22(11):917–29. doi: 10.1016/j.tplants.2017.08.004.

[8] Crippa, Jose & Zuardi, Antonio & E J Garrido, Griselda & Wichert-Ana, Lauro & Guarnieri, Ricardo & Oliveira, Lucas & Azevedo-Marques, Paulo & Eduardo Cecílio Hallak, Jaime & Mcguire, Philip & Busatto, Geraldo. (2004). Effects of Cannabidiol (CBD) on Regional Cerebral Blood Flow. Neuropsychopharmacology : official publication of the American College of Neuropsychopharmacology. 29. 417-26. 10.1038/sj.npp.1300340.7

[8] Baron EP. Comprehensive review of medicinal marijuana, cannabinoids, and therapeutic implications in medicine and headache: What a long strange trip it’s been … Headache. 2015 Jun;55(6):885–916. doi: 10.1111/head.12570.

[9] Shannon S, Lewis N, Lee H, Hughes S. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. Perm J. ;23:18–041. doi:10.7812/TPP/18-041

[10] Bergamaschi MM, Queiroz RH, Chagas MH, et al. Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients. Neuropsychopharmacology. 2011;36(6):1219–1226. doi:10.1038/npp.2011.6

[19] Crippa JA, Zuardi AW, Garrido GE, et al. Effects of cannabidiol (CBD) on regional cerebral blood flow. Neuropsychopharmacology. 2004;29:417–426. doi: 10.1038/sj.npp.1300340.

[12] Bergamaschi MM, Queiroz RH, Chagas MH, de Oliveira DC, De Martinis BS, Kapczinski F, Quevedo J, Roesler R, Schröder N, Nardi AE, Martín-Santos R, Hallak JE, Zuardi AW, Crippa JA
Neuropsychopharmacology. 2011 May; 36(6):1219-26.

[13] Baron EP. Comprehensive review of medicinal marijuana, cannabinoids, and therapeutic implications in medicine and headache: What a long strange trip it’s been … Headache. 2015 Jun;55(6):885–916. doi: 10.1111/head.12570.

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CBD Öl – CBD Ratgeber Schweiz – Ein Helfer ohne Rausch?

CBD Öl – Von der Herkunft bis zur Applikation

Heute ist CBD Öl oder Cannabidiol Öl in aller Munde. Die große Mehrheit hat bestimmt schon entweder davon gehört oder in der Zeitung davon gelesen. Kaum vergeht eine Woche in der nicht in den Online oder Printmedien Artikel davon publiziert werden. Das Thema ist aber auch heute noch kontrovers und so gehen wohl auch die Meinungen darüber weit auseinander. Durch Unkenntnis und Unwissenheit wird leider CBD Öl immer noch mit einem Rausch in Verbindung gebracht. Dem ist aber mitnichten so. Da CBD in einer Co2 Extraktion praktisch ohne THC extrahiert wird ist keine psychotrope Wirkung vorhanden. Dies ist auch gesetzlich vorgeschrieben, es muss stets ein Grenzwert von unter 1% THC in der Schweiz vorgegeben sein.

Wenn man sich etwas genauer mit der Materie beschäftigt und befasst, liest man über die vielen wundersamen und positiven Eigenschaften die CBD gegenüber vielen schweren Krankheiten haben kann. CBD ist weiter Entzündungshemmend und wirkt außerdem anti-bakteriell gegen MRSA Keime. Es wirkt angst- und krampflösend, anti-epileptisch und schmerzlindernd. Cannabidiol oder CBD tritt vor allem in Industrie oder Faserhanf Sorten mit einem hohen Anteil auf, während der THC (Tetrahydrocannabinol) Anteil eher gering ausfällt. Da THC für den Rauschzustand zuständig ist ergibt sich folgendermaßen kein Rauschzustand bei Einnahme von CBD Ölen.

Für die Herstellung werden unterschiedliche Hanfsorten gezüchtet und zusammen gekreuzt, um diese für verschiedene Einsatzgebiete speziell attraktiv zu gestalten. Für CBD werden vor allem Industrie Hanfsorten verwendet, da diese von Natur aus einen hohen CBD-Anteil besitzen.
Insbesondere Cannabis Sativa Sorten haben eben diesen hohen CBD Anteil. Normalerweise wird auch der Rest der Hanfpflanze für die Herstellung von Hanföl verwendet – und aus den Blüten und Staub Rückständen gewinnt man mittels Gas Extraktion dann den CBD Grundstoff in Form einer Paste. Diese wird dann mit dem Öl zusammen vermischt und so entstehen die CBD Öle. Je nach Mischverhältnis ergibt sich dann auch die Konzentration des Öls. Infolge dessen dass viel Rohstoff für die Herstellung des Öls benötigt werden, lässt den Preis bei hochkonzentrierten Ölen linear ansteigen. Je höher die Konzentration desto mehr Blüten sind zur Herstellung notwendig.

Herkunft und Geschichte von CBD Öl

Cannabidiol tritt vor allem im Faserhanf oder Industriehanf auf im Gegensatz zu THC oder Tetrahydrocannabinol, welches hauptsächlich in den Drogenhanf Sorten vorkommt. THC ist psychotrop, welches psychoaktiv wirkt und berauscht, und ist in Konzentrationen über 1% illegal. Es ist immer noch eine gängige Meinung dass Hanf mit Marihuana gleichgesetzt ist, was aber ganz und gar nicht der Fall ist. Mit den heutigen Zucht und Genetik Technologien ist es möglich die verschiedenen Sorten und Eigenschaften gezielt zu stärken und fördern.

Somit kann Industriehanf für CBD Produktion genutzt werden und die Pflanze kann fast vollständig verwertet werden. Die Fasern können zur Kleider Produktion verwendet werden, Blüten und Samen für CBD und so weiter. Es gibt schier unzählige Anwendungsgebiete. Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. Sie ist äußerst vielfältig einsetzbar und wird seid über 10’000 Jahren angebaut und kultiviert. Im Chinesischen Reich wurden schon vor über 5 Jahrtausenden Kleider aus Hanf hergestellt.

Auch Papier wurde schon seit tausenden von Jahren aus Hanf hergestellt, ähnlich wie Papyrus. Vor allem hat der Hanf aber auch in der alternativen Medizin seit Jahrtausenden eine große  Bedeutung. Leider wurde die Akzeptanz für medizinischen Hanf oder Cannabis fast komplett zerstört durch die Anti-Drogen Politik  der Vereinigten Staaten und der Reagan Administration (war on Drugs). Diese hatten wohl aufgrund monetärer Interessen und politischer Polarisierung, die Kriminalisierung von Cannabis Konsum zwecks Auslastung der privaten Gefängnisindustrie vorangetrieben.

Faserhanf ist extrem versatil und wird vielseitig eingesetzt und genutzt. Unter anderem werden damit Garne, Jeans, Schiffstaue und Schnüre oder sogar Segeltücher hergestellt. Die Hanf Fasern sind sehr widerstandsfähig und angenehm weich. Bis Hanf seinen Weg nach Europa antreten konnte verging einige Zeit. Hanf oder Cannabis war lange ein sehr kompetitives Handelsgut für die Textil- und Papierindustrie. Jedoch auch in der Maritimen Industrie wurde Hanf vielseitig eingesetzt.

Russland hatte Jahrelang über 80% des weltweiten Bedarfs an Hanf als Produzent abgedeckt und bewirtschaftet. Napoleon jedoch hatte Ihnen dann ein Strich durch die Rechnung gemacht und durch seine Kontinentalsperre den Handel massiv eingedämmt. England musste auf einen Einkauf verzichten und sich deswegen alternativen für seine Kriegsmarine suchen. Dies hat zu der Entdeckung von Baumwolle und Jute geführt.  Cannabis oder Hanf wird heute mehrheitlich vor allem in Subtropischen Klimazonen kultiviert.

Die Pflanze kommt ursprünglich aus Zentralasien und war vor circa 10’000 Jahren auch ein wichtiges asiatisches Nahrungsmittel. Hauptsächlich die Samen wurden verzehrt da sie viel Protein enthalten, und auch in der Medizin waren sie wertvoll. Bei Malaria und Rheuma waren die Samen das haupt Heilmittel. Aber nicht nur als Essen und Medizin sondern allgemein war in der asiatischen Kultur der Hanf eine Nutzpflanze. Aus den robusten Fasern hatten sie Textilien hergestellt. Mit aufkommen der Kunstfasern im 20 Jahrhundert geriet der Hanf jedoch etwas in Vergessenheit.

Heutzutage ist er jedoch wieder auf dem Vormarsch und wird unter anderem für Lebensmittel, Waschmittel oder Lacke verwendet. Richtig bekannt wurde Cannabidiol jedoch als mögliche Ergänzung zu Therapien für Krebs, ADHS, Depressionen, Epilepsie, Rheuma, Parkinson oder auch Tourettes und andere neuro-degenerative Krankheitsbilder.

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Kultivierung und Verarbeitung von CBD Öl und Tropfen

Über 50 Sorten von Industriehanf sind Europaweit zugelassen und werden entsprechend angebaut. Diese haben einen THC wert von 0.2% oder weniger. Zum Anbau kann nur zugelassenes Saatgut verwendet werden und muss genehmigt werden. Ausgesäht wird in der Regel im April oder Mai bis und mit circa einen Monat später. Die Ernte findet meistens zwischen Juli bis September/Oktober statt. Danach werden die Samen von den Pflanzenanteilen getrennt und in Mühlen zu Öl gepresst. Die Temperatur sollte bei dem Pressvorgang zwischen 40 und 60° Celsius liegen damit alle essentiellen Bestandteile erhalten bleiben. Im Weiteren werden das CBD Öl und anderweitige Extrakte destilliert und angereichert um die fertigen Öle und Mittel herzustellen.

Was ist im CBD Öl oder Tropfen enthalten?

CBD Öle sind sehr rein und beinhalten praktisch nur einzelne Inhaltsstoffe. Enthalten sind Proteine und Mineralstoffe welche der Körper braucht und besonders einfach verarbeiten kann. Im Weiteren sind sind Ballaststoffe und Vitamine sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Aminosäuren) im Öl enthalten. Durch die schonende Herstellung und die vorsichte Co2 Extraktion sind im weiteren sämtliche Terpene und Flavonole erhalten geblieben und können auch Ihre Wirkung entfalten.

Aufzählung der wichtigsten Cannabinoide

CBC werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften zugesprochen. Es soll ausserdem die Zellerneuerung stark ankurbeln und günstig beinflussen.

CBG oder auch Cannabigerol wirkt anti-bakteriell (vor allem gegen MRSA Keime).

CBN ist ebenfalls enthalten und hat eine ganz leichte psychoaktive Wirkung – ist aber nur in sehr geringen Mengen und Konzentrationen in der Hanfplanze enthalten. CBN soll Augeninnendruck verringern (Grüner Star) und Angst verringern.

CBD Cannabidiol – der Hauptplayer. Es ist vorallem bei chronischen Schmerzen wirkungsvoll in der Linderung. Es hilft ausserdem bei Arthrithis und Arthrose, Migräne, Krämpfen, Entzündungen, Epilepsie oder anderweitigen chronischen Schmerzen im Allgemeinen. Auch wurden dem CBD Anti-Krebs Eigenschaften bewiesen worden sein, in dem es die Zufuhr zu den Blutgefässen unterbindet und somit abtötet.

CBDA ist ein weiteres Cannabinoid welches eine antiemetische Wirkung aufweist und daher gegen Übelkeit hilft. Ähnlich wie CBD soll es gut gegen Krebs und die Krebszellen wirken. Besonders gut soll es bei Brustkrebs wirken.

Diese Stoffe ergeben eine einzigartige Zusammensetzung und werden in klinischen Studien laufend weiter erforscht. Dies ist natürlich für die Pharmaindustrie ungünstig, welche mit allen Mitteln verhindern will dass CBD Öl als offizielles Heilmittel zugelassen wird. Obwohl viele erfolgsversprechende Studien durchgeführt wurden wird es noch eine Weile dauern bis es offiziell anerkannt wird. Entsprechend muss jeder die Entscheidung für sich selber treffen und das CBD Öl auf eigene Faust zur Therapie kaufen und anwenden. Es sind unzählige Geschichten im Internet zu finden, bei dem Betroffene oder Familienangehörige von wundersamen Heilungen berichten. Fast wöchentlich werden neue Fälle und Heilungen bekannt. Vielen konnte schon geholfen werden – durch die Kraft der Natur, ohne pharmazeutische Medikamente.

Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren / Gamma-Linolensäure

Die in den CBD Ölen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren sind von enormer Wichtigkeit im menschlichen Körper. Das Verhältnis 1:3 wie es im Hanföl vorkommt ist ideal für die Aufnahme in der Verdauung. Dies trägt zu der generellen Gesundheit Ihres Körpers bei und verbessert Ihren Organismus und die Körperfunktionen stark. Man weiss das für die menschliche Zellerneuerung und für die Regeneration von bestehenden Zellen die vorgenannten Fettsäuren immens wichtig sind. Des Weiteren kommen Sie dem Aufbau der Zellmembrane zugute. Sie wirken wie Cannabidiol entzündungshemmend und sind positiv im Zusammenhang mit Bluthochdruck und deren Senkung.

CBD hat aber noch weitere aktive Wirkstoffe enthalten. Die eher seltene Gamma-Linolen Säure welche ebenfalls stark entzündungshemmend ist. Dieser Stoff ist positiv für Patienten von Schuppenflechte (Neurodermitis) und kann / wird bei Hautproblemen und Irritationen eingesetzt. Er entsteht im Stoffwechsel durch die Verdauung von Omega-6 Fettsäure und ist fast in keinem anderen Öl vorkommend.

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Vitamine und Spurenelemente im CBD Öl

Im gelösten CBD Öl sind verschiedenste Vitamine, vor allem Vitamin E in grösseren Mengen enthalten. Vitamine haben eine vitalisierende und verjüngende Wirkung und sind für allgemeine Körperfunktionen essentiell wichtig. Sie bieten Prophylaxe vor Herzinfarkten, Schlaganfällen und schützen vor verschiedenen Krebsarten und Alzheimer. Weiterhin ist Vitamin B1 enthalten, welches sich positiv auf die Stimmung auswirkt da es auf den Serotonin Spiegel im Körper Einfluss nimmt. Hier bietet sich Cannabidiol hervorragend zur ergänzenden Therapie und Behandlung von Depressionen und Stimmungsschwankungen an. Zu guter Letzt ist auch Riboflavin und B2 als Vitamin im Öl enthalten.

In CBD Öl sind verschiedene Spurenelemente anzutreffen welche der Körper braucht und selber nicht herstellen kann, sondern über Zufuhr im Stoffwechsel aufgenommen werden muss. Diese Spurenelemente sind von wichtiger Bedeutung für den Körper und werden für praktisch alle Körperfunktionen  benötigt. Hier eine Aufzählung was enthalten ist:

  • Magnesium
  • Kalzium
  • Kupfer
  • Zink
  • Phosphor
  • Natrium
  • Mangan
  • Eisen
  • Kalium

Eisen ist hier wohl einer der wichtigsten Elemente die zu erwähnen sind da allgemein bekannt ist wie er sich auf den Körper auswirkt, bzw. ein Mangel davon sich negativ bemerkbar macht. Es transportiert den Sauerstoff im Blut zu den Organen und Muskeln welche es zum funktionieren und leben benötigen.

Natrium (Salz) ist für das zentrale Nervensystem von Bedeutung da es die Übertragung der Nervenimpulse begünstigt und beeinflusst. Im Weiteren ist es für Muskelkontraktionen notwendig. Es beugt Krämpfen vor und ist vor allem für Ausdauer Sport von zentraler Bedeutung.

Magnesium ist essentiell für das Immunsystem und den Blutkreislauf. Es reguliert den Elektrolythaushalt und wichtige Funktionen in der Leber und anderen Organen. Es ist auch für Muskelentspannung und die Nerven bzw. das Nervensystem wichtig. Magnesium wird oft auch eingenommen um Verspannungen in den Muskeln zu lösen.

Mangan wird als Spurenelement im Bindegewebe angereichert und ist für Enzym Abläufe notwendig.

Phosphor im Zusammenspiel mit Kalium ist für Knochen und Zahn Stärkung wichtig. Es wird auch für den Zellaufbau benötigt und wichtig für die allgemeine Gesundheit.

Kalium regelt den Wasserhaushalt im Körper und ist daher von grösster Wichtigkeit. Es begünstigt auch die Weiterleitung von Nervenimpulsen und daher unverzichtbar.

Kalzium ist wichtig für den Unterhalt von Knorpel Gewebe, Zähne und Knochen und stärkt diese fortlaufend. Kalzium wird nicht vom Körper selber produziert und muss / kann nur über die Nahrungsaufnahme aufgenommen werden.

Kupfer ist eher bekannt durch seinen Industriellen Nutzen und den hohen Preis der letzten Jahre, ist als Spurenelement von grosser Bedeutung und Wichtigkeit. Es wird für die Bildung des Hämoglobins (rote Blutplättchen) benötigt. Kupfer muss wie Kalzium über die Nahrung aufgenommen und so dem Körper zugeführt werden.

Zink ist in praktisch allen Stoffwechsel Vorgängen involviert und von zentraler Bedeutung. Es ermöglicht den Körpereigenen Enzymen reibungslos Ihre Funktionen ausüben und ausführen können, und hilft der Hautregeneration durch Begünstigung von Zellerneuerung.

Chlorophyll und Carotinoide im Cannabidiol Öl

Chlorophyll ist in geringen Mengen im Öl gelöst, vor allem wenn Blattwerk zur Produktion im Press Vorgang beigegeben wurde. Dies gibt dem Öl auch die typische Farbe mit einem grünen Stich. Es ist zuständig für die Funktion der Zellen und der Zellatmung. Gute Zellatmung ist notwendig damit die Zellen sich selbstständig entgiften und reinigen können. Die Zellen versorgen sich dann mit frischem Sauerstoff und begünstigen ein gesundes Immunsystem.

Weiter zur Farbe beitragend sind Carotinoide welche im Öl enthalten sind und ergeben den goldigen Schimmer. Diese sind von wichtiger Bedeutung und Stärkung für unser Immunsystem und die Zell Membrane. Beta-Karotin unterstütz das Herz-Kreislauf System und beugt Arterien Verengungen vor. Es wirkt sich zudem positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Insomnia und Schlaflosigkeit mit CBD Öl behandeln

Cannabidiol Öl hat schier unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Unter anderem ist Insomnia (Schlaflosigkeit) ein grosses Hindernis für die Leistungsfähigkeit über den Tag verteilt, und weiter verbreitet wie man meint. Ein grosser Teil der Bevölkerung westlicher Länder haben oder hatten schon Probleme mit gesundem und genügend Schlaf. Wenn man konzentriert arbeiten muss, oder gar schwere Maschinen operiert, ist eine hohe Aufmerksamkeit und Konzentration unabdingbar. Viele Menschen greifen dann zu Schlafmitteln um überhaupt etwas Erholung zu bekommen. Wer über einen längeren Zeitraum nicht richtig Schlaf bekommt oder schon erlebt hatte, weiss wie wichtig genügend Schlaf ist. Herkömmliche Schlafmittel haben jedoch wie fast alle pharmazeutischen Medikamente Nebenwirkungen und wirken schwer auf unsere Körper. Aufstehen ist meistens schwer und man ist noch völlig benommen, man braucht eine Weile bis man richtig aufgewacht ist. Der Schlaf fühlt sich auch meistens nicht wirklich erholsam an. Hinzu kommt die Gefahr einer Abhängigkeit wenn die Symptome chronisch auftreten.

CBD Öl kann hier bedenkenlos als Schlafförderer eingesetzt werden. Die Zahlreichen Inhaltsstoffe und Mineralien helfen unsren Körpern in den verschiedensten Aspekten und haben klinisch noch keine Abhängigkeit demonstriert. Etwas höher dosiert führt das Öl in der Regel zu einer erhöhten Müdigkeit und hilft beim Einschlafen. Durch die rein natürlichen Zutaten und Inhalte jedoch ist das Aufstehen am morgen viel angenehmer, man ist nicht so „groggy“ und fühlt sich viel entspannter. Daher ist CBD klar pharmazeutischen Mitteln als Schlafförderer vorzuziehen.

Akne und CBD Öl

Viele Teenager und Jugendliche haben mit Akne zu kämpfen. Es gibt aber auch Menschen welche bis ins hohe erwachsene alter Hautprobleme und Akne haben. Auch hier hat CBD verschiedene positive Eigenschaften die zur Therapie angewendet werden können. Die entzündungshemmende Eigenschaft kombiniert mit einer Reduktion des Fettgehalts in der Haut (Epidermis) hilft Akne zu bekämpfen. Dazu kann das Öl einerseits oral eingenommen werden, oder es kann auch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Es gibt auch spezielle CBD Salben welche sich hierzu jedoch besser eignen. Diese ziehen besser und schneller in die Haut ein und fetten dabei nicht wieder was genau zum Teil bei Akne das Problem akzentuiert. Schwarzkümmelöl hilft bekannterweise auch bei Akne und kann kombiniert angewendet werden.

Nervösität, Stress und Psychologischer Druck lindern

Die Beruhigende Wirkung von CBD eigenet sich hervorragend zur Behandlung von Stress und Druck in der heutigen Gesellschaft. Immer mehr wird von uns verlangt und so manchem wird es einfach zu viel. Einige Tropfen morgens und Abends können hier wunder wirken, und für Ruhe und Gelassenheit wahre Wunder vollbringen. Auch Angszustände und Psychosen werden gerne mit CBD behandelt da es eine anti-psychotrope Wirkung hat.

Diabetes mittels CBD Öl bekämpfen

Gemäss neusten Studien soll Cannabidiol auch gute Ergebnisse in der Prävention und Behandlung von Diabetes Typ1 sowie Typ2 aufweisen. Anhand von Versuchen mit Mäusen hatte man nach Verabreichung von CBD festgestellt, dass auch wenn äussere Umstände wie Ernährung und Bewegung Diabetes hätte auslösen müssen, es nicht passiert ist (PubMed PMID 15342139, Dogrul A. et al – Universität Ankara) et al. Bei der Kontrollgruppe ohne CBD jedoch schon. Dies ist ein ziemlich eindeutiges Indiz und wird nun intensiv weiter erforscht da Diabetes zu einer modernen Zivilisationskrankheit zählt welche immer mehr und mehr verbreitet ist. Ein natürliches Mittel zur Linderung oder Behandlung von Diabetes zu haben ist sehr vorteilhaft. 

Multiple Sklerose mit CBD Öl behandeln

Verschiedene Studien und Versuche mittels CBD die Symptome von MS zu behandeln zeigen vielversprechende Ergebnisse. Wiederum Versuche mit Mäusen konnte festgestellt werden, dass nach 10 Tagen Verabreichung von CBD nicht nur der Allgemeinzustand sich massiv verbesserte – sondern auch die Symptome deutlich reduziert wurden. Man ist erst am Anfang und hat noch viel zu erforschen, aber die ersten Ergebnisse stimmen zuversichtlich.

Hauptmerkmal bei Multipler Sklerose ist die Entzündung des Nervengewebes. Da MS eine Autoimmun Krankheit ist versuchen die Abwehrzellen des Immunsystems das Nervensystem anzugreifen um die Beschädigung am Nervengewebe  abzutöten. Als Folge der Entzündung kommen irreparable Schäden welche weitere neurologischen Symptome hervorrufen. Unter anderem Kontrollverlust über Bewegung und Muskeln, Spasmen, Muskelschwäche und Müdigkeit.

Cannabinoide können hier viel Hilfe bieten da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, und chronische Schmerzen sowie das zentrale Nervensystem positiv beeinflussen. Dies geschieht aufgrund der Aufnahme der Cannabinoide über den Rezeptor CB1. Betroffene berichten von massiv weniger Schmerzen und Krämpfen oder Muskel Spasmen. Die Linderung ist oftmals für Betroffene ein Segen da pharmazeutische Medikamente mehr Schäden mit Nebenwirkungen anrichten als sie Symptome lindern.

Fibromyalgie und CBD Öl

Das Fibromyalgie-Syndrom ist eine Art Rheuma und kann sehr schmerzhaft für Betroffene sein. Sie leiden an diffusen chronischen Muskelschmerzen welche in der Nähe von Gelenken sind jedoch nicht darin selber. Opfer klagen weiter über Schlafstörungen, Depressionen, Erschöpfung und viele weitere ernste Symptome. Die Diagnose ist sehr schwierig zu finden und kann nur via eines langwierigen Ausschlussverfahrens erreicht werden. Bis man die endgültige Diagnose hat (wenn man sie denn überhaupt erreicht) kann Jahre dauern.

Schätzungen zufolge sind 1-5% der Bevölkerung davon betroffen. Das sind zwischen ca 40’000 bis 400’000 Menschen. Vorranging betrifft es Menschen mittleren Alters und öfters Frauen als Männer, im Verhältnis 7:1.  Leidende erleben „andauernde, schwere und quälende Schmerzen“. Ein weiteres Problem hierbei ist dass es fast nicht beweisbar oder nachweisbar ist, welches zu Problemen mit der IV in der Schweiz führen. Dies ist vor allem für Betroffene ein Problem da oftmals die Arbeitsfähigkeit darunter leidet – mann dann jedoch keine IV Rente erhält obwohl man eventuell nicht 100% oder gar überhaupt arbeiten kann.

Ursachen können mannigfaltig sein und reichen von Genetik, Stress, Psychosomatik, Nährstoff Mangel bis hin zu Übersäuerung im Bindegewebe und nervlichen chronischen Schmerz Störungen. Betroffene leiden neben den oftmals fast unerträglichen diffusen Muskelschmerzen im Weiteren an folgenden Symptomen:

  • Leistungsschwäche
  • Schlafprobleme
  • Wetterfühligkeit
  • Schwindel
  • Magen, Darm und Herzbeschwerden
  • Migräne
  • Hautprobleme
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Kreislaufprobleme
  • Atembeschwerden
  • Seh- und Hörstörungen

Die Aufzählung ist nicht abschliessend. Die Symptome können in Kombination auftreten was alles nur noch schlimmer macht. Wenn man sich die Aufzählung ansieht sind nur einzelne alleine schon sehr unangenehm und damit zu leben kann unvorstellbar sein.

Aufgrund seiner entzündungshemmender Wirkung bietet sich CBD als hervorragende Therapieform an. Die Rheuma Liga Schweiz empfiehlt eine Kombination aus körperlicher Aktivität, psychologischer und psychosomatischer Therapie inklusive medikamentöser Therapie. Offiziell wird CBD noch nicht zur Behandlung empfohlen. Betroffene welche in Eigenregie CBD Öl konsumiert haben, hatten nach jahrelanger Erfolgloser Behandlung endlich eine starke Linderung der Schmerzen und Symptome erreicht. Dabei ist die Dosierung je nach Individuum sehr individuell und muss langsam erarbeitet werden.

CBD Öl zur Behandlung von Morbus Crohn

Eine weitere Krankheit welche sich mit CBD Öl im speziellen behandeln lässt ist Morbus Crohn. 2011 erschien die erste Studie zur Behandlung von Patienten mit Morbus Crohn durch Cannabinoide, im Auftrag des Israelischen Meir Medical Center durchgeführt. Nach Erhalt der Genehmigung vom Gesundheitsministerium, wurden 30 Patienten bei denen konventionelle Behandlung nicht geholfen hatte Cannabinoide verabreicht und anschliessend befragt.

Beurteilt wurde nach klinischen Parametern und Indikationen wie Bauchschmerzen, Durchfallhäufigkeit, Fisteln und Abszesse (Harvey-Bradshaw Index). Die Patienten wurden auch aufgrund Ihrer medizinischen Unterlagen ausgewertet für Informationen wie Krankhausaufentahlt, Operationen und welche Medikamente verabreicht wurden.

Die Ergebnisse lassen aufhorchen. Alle 30 Patienten haben subjektiv eine Verbesserung Ihres Krankheitsverlaufes festgestellt. Bei 21 Patienten wurde eine deutliche Verbesserung des Zustandes nachgewiesen. Der durchschnittliche Bradshaw Index verbesserte sich auf 7 Punkte von vormals 14 Punkten. Der durchschnittliche Stuhlgang verbesserte sich von 8 auf 5 pro Tag. Durch Cannabidiol Konsum konnten die Einnahme von regulären pharmazeutischen Medikamente massiv reduziert werden. Folgende Tabelle soll verdeutlichen wie die Reduktion der Medikamenteneinnahme war. vor und nach Einnahme von Cannabis zur Behandlung.

Deutlich sichtbar ist der Effekt dass die Notwendigkeit von Cortison sich von 26 Patienten auf 4 reduzierte nach Einnahme von Cannabis.

Parkinson und Alzheimer können mit CBD Öl gelindert werden

Weitere starke Verbesserung können Betroffene von Parkinson, Alzheimer oder anderen neuro-degenerativen Krankheiten erfahren. Da die Cannabinoiden über das Endo-Cannabinoide System auf das zentrale Nervensystem wirken (via die Rezeptoren CB1 und CB2), sind Symptome wirksam zu bekämpfen. Es sind auch für diese Krankheitsbilder klinische Studien im Gange, welche zum teil sogar schon dokumentiert haben dass der neurodegenerative Prozess gestoppt wurde. Dies kann vor Allem bei Alzheimer helfen da die Degeneration im Gehirn irreparable Schäden anrichten kann.

Folgendes Video soll zeigen wie eindrücklich und schnell CBD bei Parkinson helfen kann das symptomatische zitter und Muskelspasmen aufzuhalten oder temporär zu stoppen.

Wie Allergien und Asthma mit CBD Öl behandelt werden kann

Verschiedene Allergien und Asthma generell können auch optimal mittels Cannabinoiden oder Cannabidiol behandelt werden. Die entzündungshemmende Wirkung ist sehr vorteilhaft und im Weiteren weil das Immunsystem angeregt wird. Die Stärkung des Immunsystems lindert Symptome von Asthma und  anderen Allergien in grösserem Masse und erlaubt dass die körpereigenen Abwehrkräfte stärker gegen die Krankheiten ankämpfen können. Allergie Schübe können somit auch deutlich reduziert werden oder ganz verschwinden.

Weitere Krankheiten und CBD

Vorherstehende Aufzählungen sind nicht abschliessend, sie sollen lediglich einige grundlegende Vorteile zur Behandlung von schweren Krankheitsbildern darstellen. Es gibt viele weitere Krankheiten welche mit CBD oder Cannabinoiden generell behandelt werden können. Unter anderem:

  • Alzheimer
  • Epilepsie
  • Hepatitis
  • Rheuma
  • Sepsis
  • Übergewicht und Fettleibikeit
  • Übelkeit und Brechreiz
  • Nervenkrankheiten
  • Krebs
  • Arthrose

Studien mit CBD Öl

Aufgrund der vielen natürlichen Inhaltsstoffe und aktiven Wirkungen, sind viele Forscher und Mediziner auf Cannabidiol in Form von Öl aufmerksam geworden. Es wurden schon viele klinische Studien durchgeführt, leider ist es trotzdem noch nicht als offizielles Heilmittel zugelassen (und wird somit auch nicht von den Krankenkassen finanziert). Betroffene müssen in Eigenregie die Entscheidung und Finanzielle Last tragen die mit einer CBD Behandlung einhergehen.

Auch hat die Pharma Industrie kein grosses Interesse daran CBD als Heilmittel zuzulassen und entsprechende Forschung zu finanzieren. Dies vor allem aufgrund der Tatsache dass verglichen mit den Medikamenten der Schulmedizin weniger Geld damit verdient werden kann. Viele der Pharma Firmen haben Medikamente auf dem Markt welche die Symptome der vorher genannten Krankheiten behandeln oder lindern sollen, aber nicht die Ursachen der Krankheiten lösen. Es ist natürlich viel mehr Geld zu verdienen wenn über Jahrzehnte Geld mit der Behandlung verdient werden kann. Auch müssen die Kosten für die Entwicklung der Medikamente noch amortisiert werden (was ein Stück weit ökonomisch auch verständlich ist).

Es ist aber noch ein Langer weg bis die Medizin und die Politik mit der Realität der Heilkraft von CBD aufholt und auch die Gesellschaft dies entsprechend akzeptiert. Auf PubMed sind sämtliche dokumentierten medizinischen Studien im Zusammenhang mit CBD öffentlich zugänglich.

Dosierung von CBD Öl und Tropfen

Ein weiteres Thema wenn man sich entschieden hat CBD Öl zur Therapie oder ergänzenden Therapie anzuwenden, ist die Dosierung. Da es Ärztlich nicht verabreicht wird muss man auch selber an die persönliche Dosierung herantasten. Es ist ratsam dies langsam und stetig zu machen, und genaue Veränderungen im Zustand und den Symptomen feststellen zu können.

Für Krebs gelten spezielle Empfehlungen da CBD in Kombination mit THC eingenommen werden sollte. Dies ist aber auf Grund der Gesetzeslage nicht legal herstell und erwerbbar. Empfohlen wird circa ein Verhältnis von 1:1 CBD zu THC. Dies können Patienten jedoch selber herstellen, dazu gibt es viele Anleitungen auf Youtube oder via Google mit dem Suchbegriff Rick-Simpson Oil. Man kann auch CBD in Öl Form kaufen und mit extrahiertem THC mischen, was wohl die einfachste Variante wäre.

Für anderweitige Schmerzen, Beschwerden oder Krankheiten gelten die generellen Empfehlungen. Für leichte und mittlere Schmerzen und Beschwerden empfiehlt es sich mit 6% CBD Tropfen oder Öl anzufangen. In der zweiten Woche kann man auf zwei mal 5 Tropfen erhöhen sollte die erste Dosierung nicht wirken oder genügend Linderung bieten. In der dritten Woche kann man auf insgesamt drei mal täglich 5 Tropfen erhöhen, morgens, mittags und abends.

Sollte keine Verbesserung der Symptome eintreten kann man auf die nächste Stufe der Konzentration gehen, sprich 12% CBD Öl. Danach wiederholt man obiges mit 2 mal 3 Tropfen in der ersten Woche und erhöht Schrittweise. Sollte auch dies keine Besserung mit sich bringen geht man wieder eine Stufe höher. Auf keinen Fall sollte man jedoch zu hoch anfangen – es ist besser wenn man sich langsam herantastet, da jeder Körper anders reagiert und man über eine regelmässige Aufnahme einen Spiegel im Blut aufbaut. Geht man zu schnell vor kann es den Körper verwirren und man erhält nicht den optimalen Effekt, bzw. er braucht länger bis er sich darauf eingestellt hat.

Bei der Dosierung ist es natürlich auch wichtig das Körpergewicht in Betracht zu ziehen. Obige Angaben können für Körper von ca 60 bis 90 kg genommen werden. Sollten Sie weniger wiegen wäre eine kleine Reduktion sinnvoll, wenn Sie entsprechend mehr wiegen können Sie auch etwas erhöhen.

Nebenwirkungen von CBD Öl

Grundsätzlich hat CBD Öl fast keine Nebenwirkungen da es ein vollkommen natürliches Produkt ist. In sämtlichen klinischen Studien wurden auch bei hohen Dosierungen keine Nebenwirkungen beobachtet order dokumentiert. Trotzdem reagiert jeder anders auf gewisse Inhaltsstoffe und von daher ist es ratsam sich langsam an eine Therapie / Dosierung heranzutasten. Beobachten Sie immer dabei ihre Reaktion / die Reaktion ihres Körpers auf die Einnahme. Versuchen sie möglichst gleichbleibende Rahmen Bedingungen zu schaffen um einen Vergleichbarkeit bei Steigerung der Dosierung zu erreichen.

Schwangere sollten selbstverständlich auf einen Konsum von CBD verzichten da einfach nicht klar ausgeschlossen kann wie es sich auf einen Phötus oder ein ungeborenes Kind auswirkt. Patienten welche Diazepam oder Omeprazol einnehmen sollten Vorsicht walten lassen und Ihren Arzt konsultieren vor einem Konsum von CBD. Da CBD von der Leber abgebaut wird kann es zu einer Wechselwirkung mit den Medikamenten kommen und dafür sorgen dass diese sich langsamer abbauen und so stärker wirken als eventuell gewünscht.

Fazit

CBD ist für viele verschiedene Beschwerden und Krankheitsbilder eine geeignete form der ergänzenden Therapie. In diversen klinischen Studien wurde eindrücklich bewiesen dass Symptome massiv verringert werden konnten, wenn nicht gar zum teil geheilt. Sorgen über einen möglichen Rausch muss man sich nicht machen – die Menge an vorhandenem THC ist so gering dass man von einer nicht psychoaktiven/psychotropen Wirkung spricht.

Im Gegensatz zu regulären pharmazeutischen Medikamenten sind mit CBD kaum oder keine Nebenwirkungen vorhanden, die Inhaltsstoffe sind rein pflanzlich und natürlicher Basis. Es ist keine nachweisbare Abhängigkeit festgestellt worden und anders als die regulären Medikamente sind auch die Kosten vergleichsweise gering. Leider ist CBD noch nicht als medizinisches Medikament zugelassen und wird dementsprechend nicht von der Krankenkasse übernommen. Es müssen noch viele weitere Studien durchgeführt und finanziert werden damit die Zulassung erteilt werden kann.

Sollten Sie jedoch bereits seit Jahren mit verschiedenen Problemen und Schmerzen / Krankheiten zu kämpfen haben sind Sie wahrscheinlich bereit verschiedene mögliche Hilfen auszuprobieren. Trauen Sie der Natur und den Kulturen, welche Hanf bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel einsetzen. Vielleicht finden Sie endlich eine Lösung für Ihre chronischen Probleme.

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CBD Blüten zum Nikotinentzug

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Können CBD Blüten zum Nikotinentzug und Tabakersatz genutzt werden?

Wer raucht, weiss wie schwierig es ist damit aufzuhören. Wie viele Neujahrsvorsätze zum aufhören sind kläglich gescheitert. So einfach hört man eben nicht mit dem rauchen auf. Es macht physisch wie psychisch stark abhängig, und verankert sich stark im Gehirn je länger man raucht. Gemäss einer Studie des University College of London kann CBD, oder Cannabidiol, Entwöhnungswilligen Hand bieten. Die Studie wurde im Jahr 2013 durchgeführt und kam zum Schluss, dass CBD die Nikotinabhängigkeit um bis zu 40% zu reduzieren vermag. Dies ist beindruckend, und für jemanden der versucht aufzuhören keinerlei zu vernachlässigen. Jedes bisschen hilft und sollte willkommen sein.

Auszug aus der Studie „Die Rolle des Endocannabinoidsystems im Zusammenhang mit der Abhängigkeit von Nikotin wird immer mehr erforscht. Sie führten die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie durch, um die Reaktion einer Ad-hoc- Applikation von Cannabidiol (CBD) bei Rauchern zu belegen. 24 Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt, um während einer Woche einen Inhalator mit CBD angereichert (n=12) oder Placebo (n=12) zu benutzen. Die Instruktion war immer bei einem Verlangen nach einer Zigarette oder rauchen, den Inhalator zu benutzen. Während der einwöchigen Beobachtung wurde bei den Placebo Patienten keine Reduktion der konsumierten Zigaretten vermerkt. Hingegen wurde bei den CBD Behandelten im Durchschnitt eine Reduktion von circa 40 Prozent der gerauchten Zigaretten festgestellt. Diese Wirkung hielt auch nach der Untersuchung noch weiterhin an und verminderte das Verlangen nach Nikotin / Zigaretten. Diese Ergebnisse, zusammen mit den gewichtigen präklinischen Daten für die Nutzung in dieser Kombination, demonstrieren, wie CBD eine mögliche Therapie zur Behandlung einer Nikotin Abhängigkeit sein kann.“

Für die Studie wurden herkömliche Asthma Inhalatoren modifiziert. Anstelle Albuterol enthielten die Inhalatoren eine Trägerstoff, welcher danach mit CBD (jedoch ohne TCH!) angereichert wurden. Die Wirkung dieser Inhalatoren ist offensichtlich sehr effektiv und wird momentan weiter erforscht. Es könnte eine Alternative zu den Nikotinpflastern bieten welche eine der wenigen Entwöhnungstherapien darstellt.

Die verschiedenen Möglichkeiten einer Konsumation der CBD Trockenblüten zur Ersatztherapie

Neben den äusserst effektiven Inhalatoren gibt s noch weitere Applikationsmöglichkeiten wie die orale Einnahme in Ölform oder vaporisiert oder geraucht werden. Natürlich eignet sich die Konsumation in Form von Rauchen eher weniger zur Raucherentwöhnung, aber zumindest für viele Kiffer kann CBD als Ersatz für das berauschende THC durchaus eine Alternative sein. Es ist jedoch nicht alleine das CBD, sondern eine Kombination und eine Reihe verschiedener Cannabinoide welche synergetisch auf das Endocannabionide-System wirken. Diese entfalten zusammen eine viel stärkere Wirkung als die einzelnen Cannabinoide alleine. Hier eignen sich Co2 Extrakte besonders, da die „Full-Spectrum“ extrakte noch sämtliche Flavonoide und Terpene enthalten (auch THC in geringem Masse und andere Cannabinoide).

Man vermutet aufgrund obiger erwähnter Studie, sowie ähnlichen klinischen Versuchen, dass Cannabidiol eventuell im zentralen Nervensystem und im Gehirn für die Reduktion des Suchtverhaltens verantwortlich sein kann. Ähnlich wirkt es auch anti-psychotisch und wird vorallem bei Shitzophrenie oder Psychosen eingesetzt. Wissenschaftler von der Montreal University in Quebec bewiesen im Jahr 2015, dass Cannabidiol in der Therapie von Suchtkranken sehr effektiv ist. Die Studienleiter hatten als Basis 14 verschiedenen klinische Versuche untersucht, 9 davon wurden an Tieren gemacht und 5 deren an Menschen.

Eine Sucht mit Alkohol, Nikotin oder anderen jedwelchen Drogen, zeigen sich dadurch dass der Betroffene die Kontrolle über den Konsum nicht mehr besitzt. Da das Endocannabinoide-System in unzähliche Körperfunktionen integriert ist, wird durch das aktivieren verschiedener Cannabinoid Rezeptoren (CB1 oder CB2) das Belohnungszentrum im Gehirn positiv beinflusst. Dies hilft enorm bei der Überwindung einer Sucht welche sich noch körperlich manifestiert. Gemäss der Kanadischen Studie sind jedoch noch viele weitere Erforschungen notwendig, bis gründlich bewiesen werden kann, wie CBD im Endocannabinoid-System genau wirkt und warum es sich positiv bei der Schmerz und Suchtbekämpfung erwiesen hat.

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Medizinischer Hanf in Deutschland

Das Oberlandesgericht hat die Bewilligung der Cannabisagentur per sofort ausgesetzt

Nach Inkrafttreten des neuen Cannabis zu Medizinalzwecken Gesetztes, haben viele Patienten und Betroffene diverser Krankheiten aufgeatmet. Der Gedanke dass ein Natürliches Mittel zur Bekämpfung und Linderung diverser Krankheitsbilder und Symptome erlaubt wurde ist erheiternd. Cannabis konnte endlich als legales und herkömmliches Medikament von Doktoren und Ärzten verordnet werden, ohne dass spezial Bewilligungen und Genehmigungen nötig waren. Hinzu kommt dass dadurch die Krankenkassen die Kosten übernehmen mussten, im Rahmen der Deckung und Vorgaben der jeweiligen Policen und Modellen.

Leider legte sich circa nach einem Jahr nach der Einführung die Euphorie bei Patienten und möglichen Produzenten zugleich. Verschiedene Produktions Firmen aus Deutschland hofften durch die Änderung der Gesetzeslage, nun endlich legal Medizinalhanf anbauen und vertreiben zu können. Patienten sollten endlich einfach und unkompliziert and Medizinischen Cannabis gelangen, werlcher erst noch von der Krankenkasse übernommen werden sollte. Leider entpuppte sich die Realität ganz anders. Die Cannabisagentur welche zuständig war zur Vergabe von Bewilligungen und Lizenzen zum Cannabisanbau, stellte fast unmöglich zu erreichende Regeln und Auflagen auf. Deshalb klagten vier potentielle Produzenten und zögerten somit das Ende des Ausschreibungsverfahrens etwas hinaus.

Jetzt wurde hingegen im Oberlandesgericht Düsseldorf durch das Vergabegremium beschlossen, dass diese Anforderungen und Bestimmungen viel zu hoch sind und nicht der Realität entsprechen. Ein nachträgliches Anpassen dieser Regularien und Bestimmungen benötigt mehr Zeit zur Erarbeitung und kann daher nicht kurzfristig beschlossen werden. Die Bewilligungsprozedur müsse zuerst entsprechend angepasst werden und dadurch dürfe momentan keine Lizenz vergeben werden. Nun herscht nun in Deutschland ein genereller Stop was die Produktion von Medizinischem Hanf betrifft – schade, man würde meinen in der heutigen Zeit die Bereitschaft zum mutigen Umgang mit Medizinalhanf in Deutschland gegeben sein sollte.

Peinlich für die Cannabisagentur

Das sind keine guten Nachrichten für deutsche Medizinalhanf Benutzer. Im Weiteren ist es sicherlich nicht fördernd für Investoren, welche bereits konkrete Pläne mit ausländischen Geldgebern erarbeitet haben. Besonders peinlich ist es für die vom BfArM gegründedte Cannabisagentur, welche für diese Verzögerungen und den vollständigen Stillstand nun verantwortlich gemacht wird. Das Oberlandesgericht und dessen in den Ruhestand gehenden Richter Dicks, kritisieren die Vorgehensweise der Agentur merklich. Man hätte hier sicherlich mehr Zeit und Vorsicht in der Vorbereitung des Bewilligungsprozesses haben müssen, so Dicks weiter. Das Vergabegremium des Gerichts entschied zu Gunsten eines der Klägers und somit dürfte der gesammte Auschreibungsprozess von neuem gestartet werden müssen. Dadurch werden befürchtete Lieferengpässe von Medizinalhanf für das Jahr 2019 wohl real, und Cannabispatienten müssen sich sorgen ihre medizin erhalten zu können. Eventuell muss man in Deutschland auch Cannabis für medizinische Zwecke importieren, um diesen Lieferengpass zu vermeiden. Nicht sehr schmeichelnd für das wirtschaftliche Zugpferd Deutschland innerhalb der Europäischen Union.

Die Voraussetzungen der Cannabisagentur für Bewilligungen zum Anbau von medizinischem Hanf (erlassen im März 2017)

Im März 2017 waren die genauen Pläne der Cannabis Agentur des BfArM an einer Pressekonferenz kommuniziert worden. Die Lizenzen für den Anbau von medizinischem Cannabis und deren Anforderungen kamen ans Licht. Die Euphorie legte sich schnell als die Details publik wurden.

Am 08.04.2017 im Amtsblatt der EU publiziert – wurden die Bedingungen für den Erhalt einer Bewilligung zum Anbau von Medizinalhanf erläutert und ausgeschrieben. Unter anderem wurden drei Jahre professionelle Zuchterfahrung für die Antragssteller vorausgesetzt. Da vorher natürlich nicht legal angebaut werden konnte, schloss man damit prinzipiell Deutsche Unternehmen vom Anbau aus – da die Erfahrung gar nicht vorhanden sein konnte. Im weiteren wurde die Maximale Anbaumenge pro Betrieb auf 200 Kilogramm pro Jahr beschränkt, was für einen grösseren Betrieb mit ernsthaften Investitionen zu limitierend war. Es wurde ein Punktesystem entwickelt, mit welchem die Antragssteller bewertet wurden. Generell konnte man sagen, je mehr (offizielle/legale) Erfahrung ein Produzent bereits ausweisen konnte, desto mehr Punkte bekam er. Effektiv konnten dadurch nur eine handvoll nationaler deutscher Unternehmen von dem legalen Anbau in Deutschland profitieren, das Gros des Bedarfs musste und muss via Import von Ausländischen Produzenten gedeckt werden.

Fazit

Wenn man es ernst meint mit dem Forschritt und Medizinalhanf für die breite Masse produziert werden soll, müssen die Anforderungen und Regulationen genau überlegt sein. Politische Gremien tun gut daran sich wirtschaftliche Überlegungen zu Ende zu denken, sonst passiert das was nun passiert ist. Es gibt einen Entscheid zur Zulassung von medizinischen Cannabis, muss jedoch auf Importe zurückgreifen und unterstützt damit Ausländische Firmen eher anstatt Deutsche. Dies sollte für sämtliche Regierungen ein deutliches Beispiel sein, wie man es nicht macht. Es braucht keinen Protektionismus a la Trump – aber die nationalen Firmen sind dann doch diejenigen welche Steuern zahlen und der Gesellschaft werte wieder zurückführen, auch in Form von Jobs.

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Krebsstudien mit Cannabinoiden in Israel

Studienresultate aus Israel zeigen eine merkliche Wirkung bei Cannabis und Krebs

Doktoren aus Israel beweisen, dass der Einsatz von Medizinalhanf bei älteren Personen nahezu ohne Nebenwirkungen gegen verschiedenste Symptome eingesetzt werden kann. Die fehlenden Beweise klinischer Nutzen von Cannabis lassen hierzulande oft auch Hausärzte stutzen, doch aufgrund von anderen fortschrittlichen Ländern und deren Forschungsanstrengungen, häufen sich inzwischen die Resultate mit Hilfe derer die Wirkung von Cannabis im Krankheitsfall erforscht werden.

Gras für Krebs ist unbedenklich und ebenso wirksam, was nun anhand einer knapp 2 Jährigen Analyse israelischer Akademiker klar bestätigt wurde. NORML dokumentiert und schreibt von den aus Israel bestätigten Informationen, welche im European Journal of Internal Medicine öffentlichen Resultaten der israelischen Akademiker publiziert wurden. So wurden die aus 2015 bis 2017 resultierenden Daten von total 2970 Patienten analysiert, von denen rund 1200 eine 6 monatige Therapie mit Hanf durchführen konnten.

Nebst dem Personenkreis vermeldeten fast 96 % eine merkliche Positive Entwicklung ihres Empfindens, wohingegen aber 0, 3 Prozent eine Verschlimmerung ihres Leidens bemerkten. 3, 7 % empfanden kaum Änderung ihrer Symptome. Bei 91 % der gut ansprechenden Anwender war das Übelkeits-Empfinden gesunken und dessen Brechattacken vermindert, 86 % können einiges leichter Schlaf erleben des weiteren 50 % empfanden in der regel kleinere Schmerzintensität dank jenes Anwendens klinischer Hanfblüten. Rund 50% der Patienten hatte die Menge fuer medizinischen Opiaten entweder verkleinern oder auch überhaupt vollständig stoppen.

Diese Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Cannabinoide im Cannabis gut verträglich, ungefährlich und wirksam in der palliativen Medizinischen Versorgung vonseiten Patienten eingesetzt werden vermag, und da gegen alle bösartigen Krebs ausgelösten Symptome klare Linderung beweist.

Ein Jahr nachdem Hanf Medizin in Der Bundesrepublik Deutschland erlaubt wurde, ist solches Wissen bei uns aber noch spärlich vorhanden und so wird es wahrscheinlich ebenso bleiben vorerst. Josef Mischo von der Bundes-Ärztekammer hadert jedoch unter anderem an einigen klinischen Resultaten und ist daher der Meinung, dass man „sehr genau“ überprüfen muss, ob Gras de facto als weitere zu den reguläre Therapie nützlich wäre. 96 zu 0, 3 ist natürlich dann bekanntlich wieder ein eindeutiges Resultat.

Als vor kurzer Zeit die israelische Regierung entschieden hat, die Verfügbarkeit zu medizinischem Gras für Betroffene zu ermöglichen und zu vereinfachen, hat Landwirtschaftsminister Uri Ariel gesagt, dass Israel mit seinem Export verschiedener Gras-Medikamente ins Ausland beginnen wird. „In 2 Jahren werden wir Gesetze definiert haben, welche es Landwirten ermöglichen wird Hanf zu kultivieren“ teilte der Politiker, Israel Radio mit. „Das Landwirtschaftsministerium hatte gewisse Strukturen für Entwicklung und die Kultivierung von Hanf erlaubt, welcher eine verbesserung im Nutzen in der ärztlichen Therapie von Betroffenen auf dieser Erde darstellt“ so Ariel weiter.

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Israel wird Medizinalhanf exportieren

Der Politiker meinte weiterhin, dass er im Sinn hat die Gesetze zu erlassen, in Israel gewachsenes medizinal Cannabis ins Ausland zu verkaufen. Vor Neun Monaten hat die Legislative schon die Limitierung für die Kultivierung reduziert, um den Bedarf der rund 23.000 Betroffenen abzudecken. Per Entwurf eines neuen gesetzes des Gesundheits Ministers Yaakov Litzman sollte die Zahl der Gras-Produzenten nicht beschränkt werden. Ausserdem plant man mehr Doktoren zu lizenzieren, die Gras verordnen dürfen. Die Beschaffung soll über die lokalen Drogerien sichergestellt werden. Die Justiz hatte in den letzten Monaten zu dem eine Möglichkeit erforscht, den Gebrauch von schwachen Drogen, wie Hanf, zu entkriminalisieren. Gemäss Bemerkung des Justizministers Ayelet Shaked müssten Benutzer in diesem fall nur noch eine Busse zu bezahlen, ohne dass sie gesetzlich bestraft würden. Bis 15 Gr. könnte für Betroffene ab 21. Lebensjahr straffrei sein. Wann und ob das therapeutische Hanf aus Israel auch in Europa verfügbar sein wird, ist momentan noch ganz und gar unklar.

Seit die israelische Legislative Gras als Arznei zur Medizinischen versorgung von Erkrankungen bewilligt hat, ist der Markt für Gras und dadurch verwandte Fabrikate markant gewachsen, obwohl es manchmal noch starke Engpässe zu lösen gilt. Beispielsweise gibt es in Israel derzeit nur 36 Doktoren, die Cannabis auf Rezept zulassen können. Darum müssten Betroffene manchmal über monate auf ein Rezept warten. Zusätzlich müssen sie vorher weitere Behandlungsmethoden, also verschiedene Präparate, getestet haben. Die 2 größten Produzenten – von total acht Bauern – verkaufen demgegenüber nun weltweit ihr Cannabis. Dennoch ist die Zahl der Ärzte und Gras-Landwirten zu wenig für Israel. »Die grosse Hürde ist die Beschaffung für die Betroffenen, da Gras als letzte Perspektive bei der Behandlung betrachtet wird. Darum erleben sehr viele vermeidbare Schmerzen. Die Betroffenen leiden.« wertet Saul Kaye, CEO von iCAN (Israel Cannabis) und führender Hanf-Unternehmer, die momentane Situation. An der 2 CannaTech Expo, bei der sich internationale Forscher, Profi und Geschäfte über therapeutisches Hanf beraten, gab Kaye zu wissen, dass iCAN mit der israelischen Vereinigung für klinisches Gras das erste Forschungs- und Entwicklungszentrum betreiben möchte. Ausserdem will man jüngere Betriebe begünstigen, „denn die Hanf-industrie ist sehr jung und benötigt Finanzierungen, um sie auch weiter zu entwickeln“ so Kaye.

Seiner Meinung nach sollte Israel eine federführende Position in der Entwicklung innehaben. „Denn bei Gras ginge es mitnichten nur um eine Pflanze oder deswegen, eine Medizin zu entwickeln. Es ginge dabei um Agrar Technologien, Internetshops, Anwendungen und Vieles mehr.“ Bei der CannaTech hat man zumindest das therapeutische und ökonomische Potential von Hanf schon entdeckt. Von der Regierung ist es geplant, die Verschreibung zu erleichtern und zusätzliche Ärzte zu lizenzieren und zu schulen, und ihnen demnach Bewilligungen zu erteilen. Hierbei sollte verhindert werden, dass Der schwarzmarkt oder Privatkonsumenten an das ärztliche Gras herankommen, denn der Gebrauch zu Genuss ist in Israel darüber immer noch gesetzwidrig.

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CBD Cannabidiol – Wunderstoff der Medizin?

Sind CBD Öl und CBD Blüten (CBD Produkte) die Zukunft der Medizin?

CBD oder Cannabidiol, ist ein Cannabinoid ähnlich wie das bekannte THC. Im Gegensatz dazu hat es jedoch keine psychotrope Wirkung und daher in der Schweiz grundsätzlich legal. Es ist verfügbar in diversen CBD Onlineshops und kann man kann legal CBD online kaufen in der Schweiz.

Lange war aufgrund der repressiven Hanfpolitik der USA, alles was mit Cannabis zu tun hatte, Gesellschaftlich verpönt. Da die USA aber allmählich ihren offiziellen Kurs ändern und einige Staaten den medizinischen und persönlichen Gebrauch legalisieren, nimmt auch die generelle Akzeptanz für Hanf und und deren medizinischer Nutzen wieder zu.

Viele Berichte aus dem Internet beschäftigen sich mit den positiven Nutzen die mit CBD oder anderen Cannabinoiden verbunden wird. In den USA sind in den Staaten, in denen medizinischer Cannabis verschrieben werden darf, Rückgänge im Opiat Missbrauch in Erhebungen festgestellt worden. Dies hat einen klaren Zusammenhang mit der Schmerz- und Entzündungshemmenden Wirkung von Cannabidiol.

Medizinische Eigenschaften

Cannabidiol hat vielversprechende medizinische Eigenschaften. Es wirkt schmerzlindernd, anti-psychotisch, anti-epileptisch und ist als Antioxidans ein starker Entzündungshemmer. Es wirkt sich des Weiteren positiv auf das zentrale Nervensystem des Menschen aus.

Die Cannabis Stauden enthalten über 50 verschiedene Cannabinoide. Vor Allem Im Nutzhanf kommt CBD in grösserem Masse vor. CBD selber ist nicht psychotrop oder psychoaktiv, und in der Schweiz grundsätzlich legal. THC hingegen ist nicht legal, bzw. darf in Stoffen und Produkten nur in Konzentrationen unter 1% auftreten. Aufgrund der vielen positiven Eigenschaften und der privaten Nachfrage, erlebt die Schweiz einen regelrechten CBD Boom. Aus diesem Grund haben Produzenten Hanfsorten entwickelt mit einem hohen CBD Anteil und einen möglichst geringen THC Anteil von unter 1%.

CBD hat schmerzlindernde Eigenschaften, wirkt krampf- und angstlösend. Ausserdem sind anti-epileptische und anti-psychotische sowie entzündungshemmende und Antibakterielle Eigenschaften ermittelt worden. Weiter hemmt Cannabidiol Übelkeit und reduziert das Diabetes Risiko. Viele private Anwender konnten für sehr schwere Erkrankungen wie Fibromyalgie oder Epilepsie eine massgebliche Linderung der Symptome finden. Auch in der Krebsforschung sind vielversprechende Ergebnissen erzielt worden.

Von grossem Interesse ist auch die neuro-protektive Eigenschaft von CBD, das Gegenstand von Forschungsstudien im Zusammenhang mit Neurodegenerativen Krankheitsbildern wie Alzheimer, amyotropher Lateralsklerose (ALS), Parkinson oder Huntington’s Disease ist.

Wie CBD auf das Endocannabinoid-System des Körpers wirkt

Alle Cannabinoide wirken im menschlichen Körper auf das sogenannte Endocannabinoid-System. Dabei handelt es sich um ein Untersystem des Nervensystems, bei dem verschiedenste Funktionen wie Schmerzen, Immunsystem oder Erinnerungsvermögen reguliert werden. Darin wirken die Körpereigenen Endocannabinoide auf den Rezeptoren CB1 und CB2 und dienen der Signalisation. Das Endocannabinoide System wirkt auf praktisch jedes Organ im menschlichen Körper.

CBD und deren allgemeine Wirkungsmechanismen

Nach der Meinung eines CBD-Experten Dr. med. Franjo Grotenhermen zählen die folgenden Mechanismen zu den wichtigsten Eigenschaften des Wirkstoffes.

  • CBD lindert weiter entzündliche und neuropathische Schmerzen. Diese Unterdrückung chronischer Schmerzreize durch CBD wird vermutlich durch den Glycin-Rezeptor vermittelt.
  • CBD bindet antagonistisch (d.h. als Gegenspieler) an den CB1-Rezeptor und hemmt daher mehrere Wirkungen von THC.
  • CBD hemmt den Abbau des körpereigenen Cannabinoids Anandamid und erhöht so dessen Konzentration. Die beobachtete antipsychotische Wirkung von CBD wird auf diese Erhöhung des Anandamid-Spiegels zurückgeführt.
  • CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ 1 mit maximaler Wirkung, ähnlich wie das Capsaicin im Cayenne-Pfeffer. Das erklärt einen Teil der schmerzhemmenden Wirkung von CBD.
  • CBD hemmt die Vermehrung von bestimmten Hirntumor-Zellen (Gliom-Zellen), indem es deren Autophagie hervorruft, eine Form der Zellzerstörung.
  • Forscher untersuchen seit mehreren Jahren die krebshemmenden Wirkungen von CBD. So wurde nachgewiesen, dass CBD die Bildung neuer Blutgefässe in Tumorgeweben hemmt.
  • CBD ist ein wirkungsvolles Antioxidans (= Fänger freier Radikale). Es wurde gezeigt, dass CBD oxidative Schädigungen mindestens so gut verhindert wie Vitamin C oder Vitamin E.
  • CBD verstärkt die Signalwirkung von Adenosin. Dieser körpereigene Stoff blockiert die Ausschüttung von aktivierenden und belebenden Neurotransmittern (= Botenstoffe im Nervensystem). Auf diesem Mechanismus könnten einige der entzündungshemmenden Wirkungen von CBD beruhen. Ein weiterer Grund für die entzündungshemmende Wirkung von CBD ist dessen Bindung an den GPR55-Rezeptor.

Die Positiven Eigenschaften von CBD kommen weniger von der eigenen Wirkung auf das Endocannabinoide-System, sondern vermehrt von dem verhindern des Abbaus von Körpereigenen Endocannabinoiden. Man hilft dem Körper sozusagen die guten Stoffe länger zu halten bzw. umzusetzen. Man verstärkt die Körpereigene Medizin.

Allgemeine Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Cannabidiol

Cannabidiol gilt als sehr sicher und sollte einzig während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Es kann gemäss einer Studie die Schutzfunktion der Plazenta reduzieren und ihre Eigenschaften verändern.

Da CBD in der Leber abgebaut wird kann es zur Wechselwirkung mit anderen Medikamenten kommen. Es hemmt die Aktivität von zwei Enzymen welche gewisse Medikamente abbauen und daher länger oder stärker wirken könnten. Diese sind Säurehemmer Pantoprazol und Ondansetron sowie Atiepileptika Clobazam (Frisium) und Risperidon (Risperdal). Es ist vorsicht geboten CBD zusammen mit vorher genannten Medikamenten einzunehmen.

Wo könnte CBD helfen?

Neurologische Erkrankungen
Psychiatrische Erkrankungen
Schmerzen
Neurologische Erkrankungen

  • Alzheimer
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Huntington’s Disease (HD)
  • Hirntumore
  • Epilepsie

Psychiatrische Erkrankungen

  • Leichte Schizophrenien
  • Entwöhnung von Rauchen und Kiffen
  • Angstzustände (Phobien)

Schmerzen

  • Muskelspasmen
  • Nervenschmerzen
  • Chronische Schmerzen
  • Migräne
  • Arthrosen

CBD und Krebs

Verschiedene Studien haben eine krebshemmende Wirkung von Cannabidiol gezeigt. Zum Beispiel wurden Brustkrebs Zellen gezielt getötet. Bei Leukämie Zellen wurde eine Reduktion der Lebensfähigkeit oder der Zelltod ausgelöst durch CBD beobachtet. Es wurden zudem eine Krebs hemmende Metastasenbildung bei Lungen Krebs oder Prostata Krebs erzielt. Offensichtlich hindert oder hemmt CBD die Bildung von Blutgefässen in Tumoren. Cannabidiol ersetzt keine Krebstherapie kann aber wohl sinnvoll und Ergänzend eingesetzt werden.

Im Internet findet man zuhauf Geschichten über Cannabis oder CBD / THC als Heilmittel für verschiedene Krebsleiden. Durch die De-Regularisierung und der steten Legalisierung in verschiedenen Ländern von Cannabis zu Medizinischen Zwecken, steigen auch die Forschungen in der Medizin markant an. Wöchentlich kommen neue Erkenntnisse und Erfolge in der Forschung an die Öffentlichkeit.

Verschiedene Wirkstoffe von Cannabis, die sogenannten Cannabinoiden, haben nachweislich eine Anti-Krebs Wirkung, da vermutet wird das die Cannabinoiden das Zellwachstum hemmen und Blutgefässe an der Bildung in Krebszellen gar unterbunden werden kann.

In folgenden Krebserkrankungen wurde Cannabis schon zur Behandlung verwendet und getestet

  • Brust-
  • Uterus-
  • Prostata-
  • Neuroblastomkrebs
  • Haut-
  • Bronchien-
  • Magen-
  • Pankreas-
  • Gallengang-
  • Leukämie-
  • Mund-

Die Wirkung von Cannabinoide gegen Krebs

CBD Wirkt Antiemetisch während einer Chemotherapie und fördert die Selbstzerstörung von Krebszellen. Vermutet wird dass dies mit einer gezielten Störung der Durchblutung von Krebszellen zusammenhängt.

Es wirkt stark antibakteriell zum Beispiel bei MRSA-Keime (Staphylococcus aureus) und hat eine stärker Wirkung als Vitamin C als Radikalfänger. Weiter hat CBD eine entzündungshemmende Eigenschaft welche bei vielfältigen Leiden und Störungen helfen kann.

Medizinische Studien zu CBD und Krebs

Blutkrebs (Leukämie)

Eine Studie der US National Bibliothek über Medizin aus dem Jahr 2006 zeigt, das Cannabinoide aktiv die Ausbreitung von Leukämie Zellen verhindern kann. Weitere Studien aus dem Journal Molecular Pharmacology von 2006 zeigen, dass Cannabinoide die Ausbreitung von Blutkrebs eindämmen können. Die Studien wurde im Auftrag der schwedischen Krebs Gesellschaft in Stockholm und dem schwedischen Forschungsrat finanziert.

Brustkrebs (Mammakarzinom)

Im Journal The Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics von 2006, wurde eine Studie veröffentlicht, welche aufzeigt, dass THC und CBD stark das Wachstum von Burstkrebs Zellen eindämmen kann. Eine Studie aus der medizinischen Publikation Molecular Cancer aus dem Jahr 2010 zeigt, dass THC das Tumorwachstum bremsen oder verlangsamen und die Anzahl der Tumore reduzieren kann. Sie erläutern weiter, dass durch THC die Verbreitung des Krebses verhindert werden kann. Die Studie der California Pacific Medical Center zeigt, dass CBD die gesunden Zellen davor schützt von Krebszellen eingenommen zu werden und die Größe des Krebsgeschwürs deutlich verringert werden konnte.

Hirntumor

Die Studie im Journal Molecular Cancer Therapeutics von 2011, zeigte auf wie Hirntumore Resistenzen gegen die aktuellen Antikrebs Medikamente aufweisen. Dies macht die Therapie schwerer und es ist schwierig eine Therapie zu wählen die dem Patienten eine Verbesserung verspricht. In dieser Studie wurden auch Cannabinoide (THC und CBD) angewendet und man konnte einen deutlichen Rückgang des Wachstums des Tumors messen.
Hierzu eine Studie vom British Journal of Cancer welche 2006 veröffentlicht wurde. Sie wurde ausserdem vom „Department of Biochemistry and Molecular Biology at Computense University Madrid“ beauftragt und zeigt, dass THC und andere Cannabinoide das Wachstum vom Hirntumor stoppen kann. Es war die erste klinische Studie die den antitumoralen Effekt beobachtet und dokumentiert hatte. Das verabreichte THC verkleinerte bei 2 von 9 Patienten den Tumor.
Im Journal The Journal of Pharacology And Experimental Therapeutics wurde im Jahr 2004 eine Studie veröffentlicht, die CBD zur Behandlung von Hirntumoren thematisiert hatte. In der Studie wurde gemessen, dass durch die Verabreichung von CBD eine starke Verringerung der sichtbaren Krebszellen erzielt wurde. Die Autoren sprechen von einer ausserordentlichen Antitumor Eigenschaft.

Leberkrebs (Leberkarzinom)

Die Studie der US National Bibliothek über Medizin aus dem Jahr 2011 zeigt, dass THC die Ausbreitung von Leberzellen Karzinomen verringern kann und sich auch die Größe des Karzinoms verringert hatte.

Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

Eine Publikation aus dem Jahr 2012 in der US National Bibliothek über Medizin wurde in Zusammenarbeit mit der Fakultät Toxikologie und Pharmakologie der Universität Rostock durchgeführt. Darin wurde herausgefunden, dass Cannabinoide das Einnehmen gesunder Zellen von Krebszellen verhindern kann. Dies wurde bei primären Tumorzellen von Lungenkrebspatienten beobachtet.

Die Veröffentlichung der US National Bibliothek über Medizin vom Jahr 2011, untersuchte wie sich Cannabinoide zum Bronchialkarzinom und den Rezeptoren CB1 und CB2 verhalten. In der Untersuchung wurde beobachtet, dass sich Cannabinoide zur Behandlung von Bronchialkarzinomen eignen können. Die Studie wurde durchgeführt von der medizinischen Fakultät der Harvard Universität.

Eine Untersuchung vom Journal Oncogene zeigt ein Experiment welches durch die medizinische Fakultät der Harvard Universität durchgeführt wurde. Darin wurde festgestellt das Cannabinoide den Faktor der neu infizierten Zellen verringern können und THC sich speziell zur Behandlung von bestimmten Lungenkrebsen eignet, da es die Ausbreitung von Metastasen verringern kann.

Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Die Studie von der US National Bibliothek der Medizin aus 2003 zeigte eine Verringerung der Prostatakrebszellen durch eine Behandlung mit Cannabinoiden. Eine weitere Studie aus der US National Bibliothek der Medizin von 2012 beleuchtet verschiedene Studien, welche eine Wirksamkeit von Cannabis bei Prostatakrebs aufweisen.

CBD im Einsatz bei Epilepsie – was es kann

Der grosse CBD Boom kommt vor Allem aufgrund von sehr emotionalen Geschichten von Eltern von Kindern welche an schweren Formen von Epilepsie leiden. Da gab es Fälle von Kindern welche von den Ärzten noch wenige Wochen Lebenserwartung und keine Chance auf Heilung bekommen hatten. Diese Kinder waren schon so schwer krank, bedingt durch die Anzahl der Anfälle, sowie die schweren pharmazeutischen Medikamente welche massive Nebenwirkungen haben. Diese wirken speziell auf diese kleinen angeschlagenen Körper und richten oft selbst noch viel eigene Schäden an.

Diese Kinder haben zum Teil zehn bis zwanzig starke Epilepsie Anfälle pro Tag. Dabei verkrampfen Sie sich so stark und erleiden starke Schmerzen dabei. Ein normales Leben ist unmöglich. Körperhygiene und soziale Interaktionen sind nicht realistisch und somit leben die Kinder in kompletter Isolation. Zum Beispiel gab es in einem Fall einen Jungen der kaum zwei jährig schon von den Ärzten Abgeschrieben wurde. Sein Körper war schon so schwach dass er keine Überlebenschancen mehr hatte. Die moderne Schulmedizin hatte versagt. In seiner Verzweiflung hatte der Vater nach alternativen Heilungen gesucht und in form von Cannabinoiden oder Cannabidiol gefunden. Nach Verabreichung wurden die Symptome sofort und merklich verringert. Von zehn bis zwanzig Anfällen pro Tag waren danach noch 1-2 Anfälle im Monat die Regel. Sofern das CBD Öl regelmässig konsumiert wurde. Ein weiterer riesen Vorteil davon war dann auch dass die regulären Medikamente nach und nach abgesetzt werden konnten und der kleine Körper sich endlich erholen konnte.

Dies sind die Geschichten welche erklären warum die Medizin heute mehr denn je die Cannabinoide zu erforschen versucht. Es sind zahlreiche klinische Studien im Gange oder bereits abgeschlossen welche die Positive Eigenschaft von Cannabidiol auf Epilepsie erforschen (Cunha et al 1980; PubMed). 

Klinische Epilepsie Studien

Dies sind die Geschichten welche erklären warum die Medizin heute mehr denn je die Cannabinoide zu erforschen versucht. Es sind zahlreiche klinische Studien im Gange oder bereits abgeschlossen welche die Positive Eigenschaft von Cannabidiol auf Epilepsie erforschen (Cunha JM, Carlini EA, Pereira AE, Ramos OL, Pimentel C, Gagliardi R, Sanvito WL, Lander N, Mechoulam R (1980) Parmacology 21:175). In der Studie wurden Epilepsie Patienten sowie einer Kontrollgruppe CBD oder Placebo verabreicht.

In der Studie wurden weiterhin jedoch auch die regulären pharmakologischen Medikamente verabreicht, obwohl diese nicht die Symptome zu kontrollieren vermochten. Alle Patienten sowie Freiwillige haben das CBD ohne Kontraindikation, Nebenwirkungen oder Abhängigkeit vertragen. Aus der Studie resultierend; bei 4 von 8 Patienten traten überhaupt keine Anfälle mehr auf und bei 3 weiteren wurden merkliche Verbesserung der Symptome gemessen. Lediglich bei einem Patienten wurde keine Wirkung (Positiv oder Negativ) festgestellt. Bei der Placebo Gruppe wurde auch nichts gegenteiliges oder negatives beobachtet.

Einie weitere Stude von israelischen Wissenschaftlern wurde in der Publikation „Seizure“ veröffentlicht. Diese hatte während drei Monaten die Wirkung von Cannabidiol auf 74 Jugendliche welche an schwerer Epilepsie leiden untersucht. Sie hatten festgestellt dass die Anfälle in 89% der Probanden sich merklich reduziert hatten. Das sind vielversprechende Ergebnisse die Betroffene sehr zuversichtlich stimmt. Des Weiteren dienen diese Ergebnisse als Legitimation weitere Studien zu finanzieren und durchzuführen.

Weitere Medizinische Anwendungsgebiete für CBD

Schmerzen

CBD ist ein gutes Schmerzmittel für Nervenschmerzen und Schmerzen die aus Entzündungen resultieren. Die Wirkung kann das Schmerz empfinden lindern sowie die Entzündung verringern.

Migräne

Bei der Migräne ist zwar noch weitgehend unklar woher die Ursachen stammen, jedoch scheinen die Schmerzen mit nervlichen Entzündungen zusammenzuhängen. Forschungen vermuten Genetische Veranlagung von einem Mangel an CB1-Rezeptoren können dazu beitragen Migräne zu bekommen. CBD kann hier den Abbau von Anandamid hemmen und somit mehr Interaktion für die verbleibenden CB1-Rezeptoren verstärken.

Alzheimer

Mögliche Gründe für Alzheimer sind eine zunehmende Verkümmerung des Gehirns. Vermutet wird wird eine Entzündungsreaktion im Nervengewebe, Ablagerungen sowie Absterben von Nervenzellen. Gemäss ersten Studien kann CBD hier entzündungshemmend wirken und oxidativen Stress vermindern und somit das Absterben von Nervenzellen oder Degeneration aktiv vermindern.

Parkinson

Die Folgenschwere neurodegenerative Erkrankung  löst mit fortschreitendem Stadium das bekannte Zittern bis hin zu Muskelstarre oder andere Symptome aus. Grund dafür sind unter anderem absterbende Dopamin-Rezeptoren. CBD kann den Verlust zumindest verlangsamen oder abschwächen. Zudem können Muskelbeschwerden oder Zitter Symptome markant geschwächt werden.

ALS

Bei der Amyotrophen Lateralsklerose führt die Degeneration des motorischen Nervensystems zu Lähmungen und Muskelschwäche. Übereinstimmende Studien zeigen dass CBD die Degeneration von Nervenzellen durch ALS dämpfen oder verzögern kann. Dies geschieht durch die Fähigkeit den Neurotransmitter Glutamat zu regulieren und lokale Entzündungen im Gerhin zu reduzieren.

Fazit

Es ist erstaunlich wie weit die Versuche und Studien in kurzer Zeit bereits voran geschritten sind. Es ist noch ein weiter Weg bis CBD als Medikament zugelassen und anerkannt wird. In unserem CBD shop glauben wir jedoch fest an die Heilkraft der Hanfplanze und der Natur.

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Seraschule Teilnehmer

Als ehemaliger Teilnehmer der Umweltschule Seraschule.ch sind wir als CBD Shop von CBDBro.ch stolz etwas zum Umweltschutz beizutragen. Durch kauf von Co2 Zertifikaten möchten wir einen Beitrag zum Ökologischen Gleichgewicht stellen. Im Weiteren sind wir daran bestrebt auch die Verpackungen möglichst neutral und mit wenig Plastik zu bewältigen.

Die Umwelt liegt uns am Herzen!

Seraschule Teilnehmer 2